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Erinnerungen an längst vergangene Zeiten in Ketsch

 –  Ketsch Service-Wohnen & Pflege PARKSTRASSE

Mit großem Anklang und viel positiver Resonanz wurde am 16.11.2022 eine Ausstellung zu den Gedenktagen im November im avendi-Pflegeheim PARKSTRASSE in Ketsch eröffnet. Dabei sind ganz besondere Exponate zu sehen.

Um den traurigen oder auch dunklen Tagen etwas Licht zu geben, hat uns das Heimatmuseum Ketsch viele Schätze zur Verfügung gestellt. Durch Allerheiligen, Allerseelen und den Totensonntag passt es für manchen sehr gut, Halt im Gebet und der Andacht zu finden. Daher wurden seltene Raritäten und Sakramente aus vergangen Zeiten ausgestellt.

Silberne Versehgarnituren wurden gezeigt, bestehend aus einen Standkreuz, einem Schälchen für heilige Öle, einem Gefäß mit Weihwasser und Kerzen. Eine Versehgarnitur gab es bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein in vielen katholischen Haushalten. Der Priester gebrauchte sie bei der Spendung der Krankensalbung. Unter anderem wurden auch antike Rosenkränze, Heiligenbilder, Gebets- und Gesangbücher, Andachtsbüchlein, betende Engel, Mönchsfiguren, Kreuze aus Perlmutt, die betenden Hände von Albrecht Dürer, Kommunionsketten und ein gerahmter Hochzeitskranz aus dem Jahre 1910 gezeigt. Wunderschöne Bilder aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts, auf denen verschiedene Episoden im Leben von Jesus dargestellt sind, waren ebenso zu sehen. Darunter befand sich auch das in Ketsch gekannte „Knauberle", eine Sammelbüchse der Mission „Dritte Welt“, das von einer kleinen Figur gehalten wird, die sich einst für das Einwerfen einer Münze mit einem Nicken bedankte. „Knauberle" kommt von dem Begriff „knauben" oder auch „nehmen/greifen".

Die Bewohnerinnen, Bewohner und die Angehörigen zeigten sich sehr interessiert und manch einer besuchte die Ausstellung sogar mehrmals hintereinander, um sich diese Eindrücke nicht entgehen zu lassen. Mit Kerzenschein, Lichterketten und gregorianischen Chorgesängen wurde das Ganze im Hintergrund untermalt, was eine fast schon vorweihnachtliche Stimmung aufkommen ließ.

Eine wunderschöne und gelunge Ausstellung mit freundlicher Unterstützung des Heimat- und Kulturkreises Ketsch,die wir sicherlich wiederholen werden.