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Pflegegradrechner

Voraussetzungen für einen Pflegegrad:

Die Pflegegrade orientieren sich an der Schwere der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit der pflegebedürftigen Person. Die Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK; bei gesetzlich Versicherten) und MEDICPROOF (bei privat Versicherten) erfassen alle körperlichen, psychischen und kognitiven Beeinträchtigungen. Ausschlaggebend für die Zuweisung eines Pflegegrads ist der Grad der Selbstständigkeit in den sechs Untersuchungsbereichen Mobilität, Kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen und Belastungen, Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte.

Pflegegrad 1: Geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 2: Erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 3: Schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 4: Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 5: Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

 

Leistungen bei Pflegegrad 1
Noch weitgehend selbstständigen, geringfügig Pflegebedürftigen (Pflegegrad 1) stehen monatlich 125 Euro als Kostenerstattung für Betreuungs- und Entlastungsleistungen zu, die sie auch für die Grundpflege durch einen ambulanten Pflegedienst nutzen können. Hinzu kommen Zuschüsse zum Hausnotruf in Höhe von 18,36 Euro für die monatlichen Betriebskosten sowie einmalig 10,49 Euro für die Installation, Pflegehilfsmittel zum Verbrauch in Höhe von 40 Euro pro Monat, Zuschüsse zur Wohnraumanpassung von bis zu 4000 Euro sowie Wohngruppenförderung und Pflegeunterstützungsgeld für Angehörige.

Leistungen bei Pflegegrad 2 bis 5: Pflege- und Betreuungsbedürftige mit den Pflegegraden 2 bis 5 haben Anspruch auf Pflegesachleistungen für die Pflege durch einen häuslichen Pflegedienst oder die ambulante Versorgung in einer stationären Einrichtung.

Pflegeleistungen bei Pflegegrad 2

  • Pflegegeld: 316 Euro pro Monat bei häuslicher Pflege und Betreuung durch Angehörige, Freunde oder Bekannte 
  • Pflegesachleistungen: 689 Euro pro Monat bei Pflege durch einen professionellen Pflegedienst 
  • Leistungen für Tages- und Nachtpflege: 689 Euro pro Monat 
  • Leistungen für vollstationäre Pflege im Pflegeheim: 770 Euro pro Monat

Pflegeleistungen bei Pflegegrad 3

  • Pflegegeld: 545 Euro pro Monat bei häuslicher Pflege und Betreuung durch Angehörige, Freunde oder Bekannte
  • Pflegesachleistungen: 1.298 Euro pro Monat bei Pflege durch einen professionellen Pflegedienst 
  • Leistungen für Tages- und Nachtpflege: 1.298 Euro pro Monat 
  • Leistungen für vollstationäre Pflege im Pflegeheim: 1.262 Euro pro Monat

Pflegeleistungen bei Pflegegrad 4

  • Pflegegeld: 728 Euro pro Monat bei häuslicher Pflege und Betreuung durch Angehörige, Freunde oder Bekannte 
  • Pflegesachleistungen: 1.612 Euro pro Monat bei Pflege durch einen professionellen Pflegedienst 
  • Leistungen für Tages- und Nachtpflege: 1.612 Euro pro Monat
  • Leistungen für vollstationäre Pflege im Pflegeheim: 1.775 Euro pro Monat

Pflegeleistungen bei Pflegegrad 5

  • Pflegegeld: 901 Euro pro Monat bei häuslicher Pflege und Betreuung durch Angehörige, Freunde oder Bekannte
  • Pflegesachleistungen: 1.995 Euro pro Monat bei Pflege durch einen professionellen Pflegedienst
  • Leistungen für Tages- und Nachtpflege: 1.612 Euro pro Monat
  • Leistungen für vollstationäre Pflege im Pflegeheim: 2.005 Euro pro Monat

Zusätzliche Leistungen für Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2 bis 5:

  • Entlastungsbeitrag: 125 Euro pro Monat für zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen 
  • Verhinderungspflege: 1.612 Euro pro Jahr plus 50 Prozent des nicht genutzten Budgets der Kurzzeitpflege
  • Kurzzeitpflege: 1.612 Euro pro Jahr plus 100 Prozent des nicht genutzten Budgets der Verhinderungspflege
  • Maßnahmen der Wohnraumanpassung: bis zu 4.000 Euro 
  • Zuschüsse zum Hausnotruf: 18,36 Euro monatlich für den Betrieb sowie einmalig 10,49 Euro für die Anschlusskosten
  • Pflegehilfsmittel zum Verbrauch: 40 Euro pro Monat 
  • Wohngruppenförderung für ambulant betreute Wohngruppen sowie Pflegeunterstützungsgeld für pflegende Angehörige  

 

Bitte beachten Sie, dass die Berechnung des Pflegegrads ohne jegliche Gewähr erfolgt. Sie soll Ihnen lediglich eine unverbindliche, erste Orientierung ermöglichen. 

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Quelle: https://www.wohnen-im-alter.de/pflegegradrechner/?mode=showCGCalculatorExternalQuelle: Wohnen im Alter