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Unterstützung für Senioren in Brasilien

 –  Aktuelles

Wenn es Mitarbeiter in die Ferne zieht, legt avendi ihnen keine Steine in den Weg, sondern unterstützt mutiges Engagement. Junior Nascimento und Sarah Tofahrn zieht es um den halben Erdball – nach Brasilien. Und dort haben sie viel vor.

Wie in Deutschland nimmt auch in Brasilien der Altersdurchschnitt seit Jahrzehnten zu. Zugleich wurden viele Sozialleistungen gekürzt, darunter die previdencia, also die Altersversorgung. Viele ältere Menschen sind auf Unterstützung angewiesen.

„2017 waren wir gemeinsam das erste Mal in Urlaub in Brasilien“, erzählten Junior und Sarah. „Wir haben dort ältere Menschen kennengelernt und sie baten uns um Hilfe. Sie haben keine Angehörigen, die sich um sie kümmern – das war Herz zerreißend.“ Als Pflegefachkräfte ist es für die beiden eine Berufung, für ältere Menschen da zu sein, ihnen zu helfen und den Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten. „Wir haben nicht lange überlegt – für uns war klar, dass wir etwas tun wollen“, erinnert sich Sarah.

Sie taten sich mit einigen freiwilligen Helfern zusammen, die ebenfalls Erfahrung hatten, mit älteren Menschen zu arbeiten. Die kleine Gruppe traf sich nun regelmäßig, machte Gymnastik, veranstaltete gemeinsame Frühstücks- und Leserunden. Die Helfer besuchten die Senioren und hatten einen Blick auf ihre gesundheitliche Situation, begleiteten sie mal zum Arzt, mal einkaufen. Von Deutschland aus unterstützten Junior und Sarah ihr Projekt im brasilianischen Recife, das inzwischen den klangvollen Namen „A Arte de Viver“ (die Kunst des Lebens) trug, mit regelmäßigen Zahlungen. Nach einem Jahr zogen sie ein durch und durch positives Fazit: „Wir konnten den Menschen ein besseres Leben geben. Unsere Hilfe hat etwas bewirkt, wir haben lachende und glückliche Gesichter gesehen. Das hat uns natürlich sehr berührt und ebenso glücklich gemacht.“

Das Projekt sollte weiter wachsen. Doch dafür brauchten die beiden Unterstützung. Ihnen wurde klar, dass sie sich aktiv vor Ort engagieren müssen, wenn aus der kleinen Gruppe Freiwilliger eine strukturierte Organisation werden soll. Und nicht zuletzt brauchten sie Mitstreiter, die sich finanziell beteiligen. Bei avendi-Geschäftsführer Patrick Weiss und Kaufmännischem Leiter Sebastian Ries stießen sie auf offene Ohren – und bekamen die Zusage, dass auch avendi ein Scherflein dazu beitragen wolle, den Senioren in Brasilien das Leben lebenswerter zu machen.

Im Dezember 2018 kehrten Junior und Sarah mit ihrer kleinen Tochter Nayara Deutschland den Rücken – im Gepäck von avendi gesponserte T-Shirts, viel Motivation und einem Koffer voller Hoffnung. Bei ihrer Ankunft in Brasilien begrüßten „ihre“ Senioren sie herzlich.

„Als erstes mussten wir das Projekt offiziell registrieren“, erzählt Junior. Doch das war ein längerer und steinigerer Weg als gedacht: „So viel Bürokratie und Papiere, die wir nicht bedacht hatten. Letztlich dauerte es ganze vier Monate, bis wir offiziell durchstarten konnten. Doch wir haben es geschafft und bekamen Anfang April die freudige Nachricht, dass unser Projekt A Arte de Viver nun offiziell registriert ist.“ Zum Auftakt verteilten die beiden beim nächsten Treffen die leuchtend orangefarbenen T-Shirts und erzählten auch etwas von Deutschland, vom Leben älterer Menschen hier und natürlich von avendi. Kulinarisch ging es einmal um den halben Erdball: Es gab original deutsche Kartoffelsuppe.

Regelmäßig treffen sich die Helfer nun mit ihrer Gruppe. Man wächst zusammen. Und für die Senioren sind die gemeinsamen Mittage eine willkommene Abwechslung und Unterstützung im zuweilen schwierigen Alltag. Dazu gehören Zahnarztbesuche ebenso wie kreative Nachmittage. Dabei entstanden hübsche Echtwachskerzen, mit denen Junior und Sarah das a-Team der avendi-Zentralverwaltung nun überraschten – ein kleines Dankeschön. Das Projekt schreitet weiter voran – und neue Ideen bahnen sich ihren Weg. 

Wir werden das Projekt A Arte de Viver weiter begleiten.