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avendi Mannheim: Gedenkort im LanzCarré eingeweiht

 –  Mannheim, Service-Wohnen & Pflege LanzCarré

Es heißt: „Begrenzt ist das Leben, doch unendlich die Erinnerung.“ Trauer ist nicht beschränkt auf die Zeit kurz nach dem Verlust, sondern sie begleitet uns durch das ganze Leben. Manchmal reicht nur eine Kleinigkeit, um die Erinnerung wieder aufleben zu lassen. Ein bestimmter Ort, ein spezieller Satz, ein Kleidungsstück oder eine Geste lösen eine Erinnerung aus. Und plötzlich sind Schmerz und Trauer wieder sehr intensiv da. Senioren, die in einer Einrichtung leben, haben aus den verschiedensten Gründen oft keine Möglichkeit, sich von ihren Mitbewohnern oder aber ihren verstorbenen Angehörigen zu verabschieden. Deshalb ist in der Mannheimer avendi-Einrichtung LanzCarré nun ein ruhiger Ort entstanden, wohin sich Mitbewohner und Angehörige zurückziehen können, um dem Alltagstrubel zu entfliehen und einem lieben Mitmenschen zu gedenken. Die Trauerecke ist auf der Dachterrasse eingerichtet, die barrierefrei zu erreichen ist.

Am 14. Oktober begrüßte vor dem ökumenischen Gottesdienst Heimleiter Ralf Riegler alle versammelten Bewohner, Besucher und den Hobby-Künstler Jürgen Lugauer, der sehr überlegt eine Skulptur aus seiner Sammlung für den stillen Gedenkort ausgesucht hat. Die Figur heißt „Zwei Lebenslinien“. Lugauer verglich sie mit dem Leben, welches in der Erde entsteht und in die Erde zurückkehrt. Den in der Mitte geteilten Ast fand er in Bad Dürkheim und bearbeitete ihn zu der schönen Skulptur, die jetzt Mittelpunkt der Trauerstätte ist. Eine Büste, die mit dem Finger auf den Lippen zum Schweigen bittet, ergänzt den stillen Ort.

Pastorin Susanne Komorowski und Pfarrer Stefan Mayer hielten im Anschluss an die Einführung von Riegler und Lugauer den Gottesdienst und segneten die Gedenkstätte. Ein mit dem Namen beschrifteter Stein wird in Zukunft für jeden Bewohner, der verstorben ist, an der Statue niedergelegt. Traditionell findet einmal im Jahr ein Gedenkgottesdienst zur Erinnerung an die im vergangenen Jahr verstorbenen Bewohner statt. Der emotionale Rückblick auf die Wege, die sich plötzlich trennten, sowie auf die gemeinsam verbrachte Zeit mit den uns ans Herz gewachsenen Menschen rührt viele Mitarbeiter und Angehörige zutiefst.