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Vamos avendi!

Vamos avendi!

13.08.2014, Aktuelles - Freitagnachmittag am Flughafen Frankfurt: Felix von Grofe, Personalreferent der avendi Senioren Service GmbH, begrüßte freudestrahlend das Paar Pilar Cruz und Nelson Martín bei ihrer Ankunft aus Spanien. „Wir hatten bereits Anfang Juni das erste Vorstellungsgespräch und Kennenlernen im LanzCarré und freuen uns sehr, dass sich beide für die avendi Senioren Service GmbH als neuen Arbeitgeber entschieden haben.“ Die grundsätzliche Entscheidung, bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern neue Wege zu beschreiten, wurde Anfang des Jahres auf Geschäftsleitungsebene in der DIRINGER & SCHEIDEL Unternehmensgruppe (D&S) gemeinsam mit der avendi-Geschäftsführung und der Gesamtpersonalleitung getroffen. „Den dringlichen Bedarf an qualifizierten Pflegefachkräften  langfristig zu decken, ist unser vorrangiges Anliegen. Wir wollen jedoch auch in anderen Bereichen unserer Unternehmensgruppe in der Personalplanung vorausschauend agieren. Insofern ist das bei avendi nun eingeführte Relocation-Management auch ein Pilotprojekt“, hebt Achim Ihrig, Mitglied der Geschäftsleitung der Unternehmensgruppe und dort zuständig für den Dienstleistungsbereich, hervor. Anfänglich führte Felix von Grofe mit Gesamtpersonalleiter Georg Bechtold intensive Gespräche mit spezialisierten Personalvermittlern, die im Rahmen des so genannten MobiPro-Förderprojekts des Europäischen Sozialfonds (ESF) als förderfähig zertifiziert sind. Deren erfolgreiche Vermittlung von ausländischen Fachkräften basiert jedoch auch auf der Gewährung von Geldern aus dem ESF, dessen Mittel zwischenzeitlich nahezu erschöpft sind. Einführung eines eigenen Relocation-Managements bei avendi „Es war wichtig, unser Unternehmensleitbild, den für alle verbindlichen Wertecodex und den Teamgedanken in unserer täglichen Arbeit bereits in der Stellenausschreibung inhaltlich überzeugend zu transportieren. Wenn Menschen aus einem anderen Land umsiedeln, um Arbeit zu finden, verlassen sie die Heimat, ihre Familie und ihre sozialen und kulturellen Strukturen. Diese mutige Entscheidung verdient unseren Respekt und unsere volle Aufmerksamkeit im Integrationsprozess der neuen Mitarbeiter“, erläutert Felix von Grofe die weiteren Überlegungen. Im Ergebnis führten diese zur Einführung eines eigenen Relocation-Managements, das in Zusammenarbeit mit der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit die im Sinne des avendi-Leitbilds formulierten, internationalen Stellenausschreibungen auf den Weg brachte. Auch die ZAV hat am  Erfolg der Bemühungen maßgeblichen Anteil. „avendi wurde in der Verbreitung und Kontaktanbahnung großartig unterstützt“, lobt  Relocation-Manager von Grofe die Mitarbeiter der Bundesagentur. Im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern überzeugte das avendi-Angebot Die Entscheidung von Pilar Cruz und Nelson Martín pro avendi ist auch ein in der Unternehmensgruppe gemeinsam herbeigeführter Erfolg, unterstreicht Gesamtpersonalleiter Georg Bechtold. „Beide sind hochqualifiziert und konnten zwischen mehreren Angeboten wählen. Neben den attraktiven Arbeitsbedingungen bei avendi, boten wir dem Paar als besonderen „Trumpf“  gleich bei unserem ersten Treffen eine Mietwohnung aus unserem D&S-Immobilienbestand an. Hier konnten wir in der Gruppe einfach mehr bieten als unsere Wettbewerber. Die Tatsache, dass wir uns im Vorfeld bereits intensiv Gedanken gemacht haben und die Aussicht auf ein schönes Zuhauses waren neben den „hard facts“ mit ausschlaggebend für die Entscheidung von Pilar Cruz und Nelson Martín“, ist Bechtold überzeugt. Als studierte Übersetzerin für Spanisch war auch seine Ehefrau beim ersten Kennenlernen im Juni dabei war. Hochqualifizierte Bewerber aufgrund spanischer Ausbildungsstandards In der Tat hatten Pilar Cruz und Nelson Martín aufgrund ihrer Qualifikation zuvor die Qual der Wahl. Beide haben nicht nur ein „Diplomado en Enfermeria“ (was dem internationalen Abschluss als Nursing Professional entspricht) ihrer Universitäten in Cadiz und Valencia in der Tasche, sie verfügen zusätzlich über einen Masterabschluss in „Pharmacotherapy for nurses“. Gemeinsam besuchten sie im späten Frühjahr eine Woche lang verschiedene, aus ihrer Sicht interessante Arbeitgeber in Deutschland. „Dass sich beide schließlich für avendi entschieden, macht uns als mittelständischen, privaten Arbeitgeber in der Pflege selbstverständlich stolz. Damit unsere neuen Mitarbeiter gut in ihrem Alltag hier ankommen und sich rasch in das Team integrieren können, werden wir ihnen alle nach Kräften behilflich sein“, betont avendi-Geschäftsführer Patrick Weiss. Hierzu gehören nicht nur die Unterstützung bei der Einrichtung der Wohnung und die für sechs Monate notwendige 50%-ige Freistellung vom Dienst zum Besuch des vom ESF geförderten Sprachkurses in Deutsch, denn für die zu beantragende Anerkennung als Pflegefachkräfte ist auch ein Abschluss in Deutsch Level B2 zu erlangen. Auch die Willkommensparty ist bereits in Planung, und der neue avendi-Integrationsbeauftragte Antonio Protano erwartet Pilar Cruz und Nelson Martín bereits. Protano ist Pflegehelfer und spricht fließend Spanisch und Italienisch. Er wird das Paar in den kommenden Monaten intensiv begleiten. Hier habe man sich an einem Best-Practice-Modell der Deutsche Seniorenstift GmbH orientiert, die für das Modell des Integrationsbeauftragten den Zukunftspreis für Altenpflege 2013 verliehen bekam, erläutert von Grofe. Er wird alles Erforderliche auf den Weg bringen, was für die berufliche Anerkennung der beiden als Pflegefachkraft in Deutschland notwendig ist. „Das ist ein wichtiger und spannender Lernprozess für alle, auch in Hinsicht darauf, dass der Fachkräftemangel im deutschen Gesundheitswesen ein wichtiges Thema in den kommenden Jahrzehnten bleiben wird.“   Fachkräftemangel erfordert ein Umdenken Der Fachkräftemangel im deutschen Gesundheitswesen wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen und stellt alle Betreiber stationärer Pflegeeinrichtungen vor große Probleme. Bis 2030 beziffern Experten den Bedarf auf insgesamt 325.000 Pflegefach- und hilfskräfte. avendi will daher das eigene Relocation-Management weiterentwickeln, um nach Möglichkeit auch in Zukunft in Spanien und Italien um qualifizierte Arbeitskräfte zu werben, die zu avendi und ihrem Selbstverständnis passen. Der Mangel an qualifizierten Fachkräften in Deutschland sei hier nicht nur das Ergebnis des demografischen Wandels, betont avendi-Geschäftsführer Patrick Weiss „Pflegeberufe finden in Deutschland leider immer noch zu wenig gesellschaftliche Anerkennung. Dabei sind sie vielseitig und interessant. Die Arbeit in der Pflege erfordert zugleich ein hohes Maß an fachlichen und psychosozialen Kompetenzen, um eine in jeder Hinsicht achtsame und würdevolle Betreuung der uns anvertrauten Menschen zu gewährleisten. Unsere Bewohner verteilen regelmäßig Bestnoten an unsere Teams. Als Unternehmen wertschätzen wir unsere Mitarbeiter auf vielen Ebenen. Wir stärken sie fachlich durch regelmäßige Fortbildungen in der eigenen avendi-Akademie, bieten ihnen gesundheitliche Präventionskurse, Lauftreffs, interessante Teambildungs- maßnahmen und weitere Unterstützung in ihrem Alltag an, zum Beispiel die Übernahme von Betreuungskosten für Vorschulkinder.“ Auch hinsichtlich anderer Bereiche der Unternehmensgruppe verfolgt Georg Bechtold die zukünftige Entwicklung des neuen avendi - Relocation-Managements weiterhin mit Interesse. „Es wäre durchaus denkbar, dass wir eines Tages auch um qualifizierte Ingenieure in Spanien oder Italien werben. Bisher lässt sich der Personalbedarf noch im deutschsprachigen Raum decken.“

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Orientierungstafeln

Orientierungstafeln

19.09.2014, PARKSTRASSE - Neue Orientierungstafeln Es gibt in der Parkstraße verschiedene Möglichkeiten, sich über die Angebote des Tages zu informieren – beispielsweise über ein Monatsblättchen sowie über Aushänge. Zusätzlich haben wir mit Hilfe einiger Damen und Herren Orientierungstafeln hergestellt, die nun im Wohnbereich hängen. Die Tafel wurde von einem Bewohner orange gestrichen. Auf Holztäfelchen sind das Datum, die Jahreszeit, die Uhrzeit sowie die Angebote des Tages. Die Schrift darauf wurde mit einem Brennstab eingebrannt und danach mit Klarlack versiegelt. Die Tafeln sind mit Klettband versehen, so lassen sich diese regelmäßig aktualisieren. Ebenso wurde eine Uhr auf der Tafel befestigt. Die Bewohner können nun selbst helfen, die Zahlen, Angebote und Wochentage herauszusuchen und anzuheften.


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Tolle Stimmung beim Abgrillen

Tolle Stimmung beim Abgrillen

17.09.2014, WALDSIEDLUNG - Am 9. September wollten wir einen letzten Versuch starten um zu grillen. Bisher hatten wir kein Glück mit dem Wetter. Denn immer, wenn wir draußen im Park grillen wollten, war der Himmel bewölkt und es fing an zu regnen. Aber dieses eine Mal musste es doch klappen. Darum stellten wir voller Hoffnung, dass das Wetter hält und die Sonne heraus kommt, die Tische auf unserer Terrasse zu einer großen Tafel auf, die festlich mit einer weißen Tischdecke und Blumen geschmückt wurde. Nachdem die Bewohner ihren Kaffee getrunken und Kuchen gegessen hatten, konnte unser Künstler DJ Eschi mit dem Aufbau seiner Musikanlage in der Cafeteria beginnen. Nach und nach versammelten sich die Bewohner in der Cafeteria und suchten sich einen Platz mit guter Sicht auf unseren Akteur. Um 16.30 Uhr konnte es losgehen mit unserem diesjährigen Abgrillen. Zu Beginn begrüßte der Soziale Dienst unsere Bewohner und stellte DJ Eschi vor. Zur Einstimmung wurde Bowle ausgeschenkt, welche sich die Bewohner schmecken ließen, und das Programm fing an. Gespielt wurden sowohl Volkslieder als auch Schlager, diese sangen die Bewohner nicht nur mit, sondern sie schunkelten und klatschen kräftig dazu. Zwischendurch brachten kleine Witze von unserem Akteur unsere Bewohner zum Lachen. Als die Stimmung auf dem Höhepunkt war, holte DJ Eschi kleine Instrumente wie zum Beispiel Rasseln und Klangstäbe aus seinem Koffer. Damit animierte er die Bewohner zum Mitmachen, was sie auch nach allen Kräften taten. Während drinnen das Programm stattfand, wurde draußen auf der Terrasse der Grill von Herrn Doepke angefeuert und die ersten Bratwürste darauf gelegt. Herr Doepke kümmerte sich um die Bratwürstchen, während die Pflege schon mal das Brot mit Kräuterbutter vorbereitete. Nachdem das Programm zu Ende war, kam sogar die Sonne noch einmal heraus und so konnten sich einige Bewohner ihr Abendbrot draußen unter freiem Himmel schmecken lassen und sich unterhalten. Die Bewohner äußerten, dass ihnen das Abgrillen sehr gefallen habe. Ein großes Dankeschön geht an DJ Eschi für das tolle Programm und an Herrn Doepke unseren ehrenamtlichen Mitarbeiter.  


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„Gemeinsam statt Einsam“

„Gemeinsam statt Einsam“

15.09.2014, PALAIS BOSE - Am 2.9.2014 fand wieder ein Treffen zwischen Bewohnern des Palais Bose und den Kindern der Kleinen Arche statt. Geplant war eigentlich, gemeinsam eine Schnitzeljagd zu machen, aber da machte uns sprichwörtlich das Wetter einen Strich durch die Rechnung, denn durch den andauernden Regen waren die Wiesen zu nass. Also musste überlegt werden, wie wir den Nachmittag gemeinsam verbringen könnten. Es dauerte auch nicht lange, da hatten die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes eine Idee: Warum nicht einfach Spaß mit Spiel verbinden? Die Kinder der Kleinen Arche hatten für unsere Bewohner zunächst ein kleines Programm vorbereitet. Es wurde gesungen, Lieder auf der Flöte gespielt und Gedichte vorgetragen. Unsere Bewohner hörten gespannt zu und gaben kräftigen Beifall. Dann war es endlich soweit, Kinder und Bewohner konnten ihrer Kreativität und Fantasie freien Lauf lassen. Sie mussten einzelnen Begriffe umschreiben, anmalen oder durch Mimik und Gestik darstellen. Das war für einige gar nicht so einfach, aber die Begriffe konnten trotzdem schnell erraten werden und alle hatten sichtlichen Spaß. Um das ganze abzurunden, wurde gemeinsam Kakao getrunken und Kuchen gegessen, den die Mitarbeiter der Kleinen Arche mitgebracht hatten. Die Zeit verging so schnell und keiner wollte sich so richtig von dem anderen trennen. Aber eins steht fest, es wird ein Wiedersehen zwischen allen Teilnehmern geben.  


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Die wilden Gesellen

Die wilden Gesellen

15.09.2014, Am Mühlbach - Am Sonntag, 14. September, waren „Die wilden Gesellen“ aus Reichenbach zu Gast im Pflegeheim „Am Mühlbach“. „Die wilden Gesellen“ sind eine Gruppe von 20 Männern. Die meisten davon sind ehemalige Fußballspieler, die früher schon gerne gesungen und sich nun beim Gesang wiedergefunden haben. Im voll besetzten Speisesaal begann die Gruppe mit dem Stück: „Kamerad, komm mit“. Nach einigen weiteren Stücken stellten sich die Gesellen erst einmal vor. Schnell verbreitete sich super Stimmung im Speisesaal, die Gesellen wurden bei all ihren Stücken von zwei Gitarren und einer sogenannten Teufelsgeige begleitet. Zwischendurch blieb auch immer noch Zeit für den einen oder anderen Witz. So verging der Nachmittag viel zu schnell und nach zweimal einer halben Stunde voller Volks- und Wanderlieder ernteten „Die wilden Gesellen“ großen Beifall.


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13. Mitteldeutscher Marathon

13. Mitteldeutscher Marathon

11.09.2014, Am Töpferdamm - Der 13. Rollstuhlmarathon hatte es in sich     Wahrscheinlich weil es der 13. Mitteldeutsche Marathon war, barg er für unser avendi-Team von Weißenfels mit seinen vier Mannschaften in der Roll&Run-Staffel neben sehr viel Spaß auch so manches Problem. Mit großer Vorfreude fieberten Silvia Müller und ich dem 7. September, dem Tag unseres 3. Marathons, entgegen, nachdem wir schon gut eine Woche zuvor beim Probieren in Spergau viel Spaß hatten. Mit dem von Herrn Sedlak frisch präparierten Marathonrollstuhl ging es dann am frühen Morgen gemeinsam mit Melanie Scherpiet los zur Jahrhunderthalle in Spergau, dem Start des Marathons, der diesmal auf dem Marktplatz in Halle endete. In Spergau gab es von avendi-Geschäftsführer Ralf Zaizek und Wolfgang Tiedtke, der mit seiner Frau Renate Teamleiter für alle Weißenfelser war, eine Einführung. In diesem Jahr war ich unser Starter und Silvia durfte nach der Startrunde durch Spergau nochmal ins warme Auto. Die Begrüßung und der Start auf der Straße in Spergau mit allen Roll&Run-Teilnehmern sorgt schon für ordentlich Aufregung und Gänsehaut durch die unbeschreiblich ermunternde Stimmung am Rand. Gut, dass ich mich erstmal am Rolli festkrallte, denn meine beiden Starterinnen legten gleich den Düsentrieb ein und wir zogen erstmal davon. Dies war wohl nicht die beste Idee; eine von beiden überschätzte sich und kam recht bald besorgniserregend ins Straucheln. Und dies sollte sich dann auch bei der Mehrzahl der folgenden Schieberteams fortsetzen. Diesmal hatten wir eben erfreulich viele Neulinge und nicht so routinierte Läufer dabei. Laufen, Marathongehen und Marathongehen mit Rollstuhl sind eben ganz verschiedene Dinge. Mir war ja eigentlich die reduzierte Geschwindigkeit ganz recht, brauchte ich mich nicht ständig mit voller Kraft festzukrallen. Die Erschütterungen sind ja in dem speziellen, harten Rollstuhl auch so irre. Mindestens genau so irre ist der Spaß, das Gefühl dabei zu sein, mitzumachen, über seine Grenzen hinauszugehen, mit anderen etwas total Verrücktes zu machen, die anderen Marathonläufer und -fahrer zu erleben, sich beim Überholen anzufeuern, anzustrahlen. Und so musste sich Silvia ziemlich gedulden, bis wir bei ihr und unseren guten Geistern in Merseburg ankamen, wir die Rollis tauschten und nun sie losdüste. Ich konnte nun erstmal Luftholen, Pausieren und die ersten Versuche unternehmen, mich zu sortieren – es ging immer besser. Dank einer Sondergenehmigung konnten wir größtenteils direkt neben dem Läuferfeld herfahren und vom Auto aus unsere Teams anfeuern. Etliche Meter vor dem Ziel nahm ich dann mit Frau Scherpiet und Herrn Sedlak Warteposition ein und wir mussten sehr geduldig ausharren, denn auch im 2. Streckenabschnitt kam es zu einigen Problemen. Doch fast geschlossen und freudig strahlend sind wir dann umjubelt von den Menschenmassen auf dem Markt über die Ziellinie gejagt: völlig geschafft, aber überglücklich. Und der Gedanke „Nie wieder!“ hielt nur wenige Minuten, denn dann wurde klar: wir haben doch eine Verabredung – die zum 14. Mitteldeutschen Marthon – ist doch klar! Ganz besonders danken Silvia und ich Melanie Scherpiet und Herrn Sedlak für die perfekte und liebevolle Betreuung und Begleitung. Wir danken aber auch herzlich unserem Organisator Ralf Zaizek und Teamleiter Wolfgang Tiedtke, der alles vorbereitet, geplant und organisiert hat. In seinem Dank an alle brachte er es am Tag danach noch einmal auf den Punkt: „Vieles vom diesjährigen Marathon bleibt in Erinnerung: Großartige Leistungen, begeisterte Zuschauer, perfektes Wetter, echtes Teamwork, kleinere organisatorische Pannen, neue Ziellocation, ein „Exklusivbus“ und eine Menge neuer Mitstreiter. Aber was sich ganz tief ins Langzeitgedächtnis einbrennen wird, ist der Zieleinlauf. Während Jans Team das Finish schon gemeistert hatte, folgten unsere anderen Staffeln in geschlossener Mannschaftsformation und wurden dafür mit viel Beifall belohnt. Gänsehautgefühl pur und etwas feuchte Augen waren das, was der Beobachter und Zuschauer bei diesem grandiosen Finale spürte.“  


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Spontanausflug auf die Kerwe

Spontanausflug auf die Kerwe

11.09.2014, Neckarhaus - Im Gedächtnistraining wurde das Thema Kerwe / Kirchweih / Messen angesprochen. In diesem Zusammenhang kam heraus, dass am Wochenende 6./7. September Kerwe in Neckarhausen ist. Scherzhaft wurde gemeint, dass man da doch hingehen könnte. So kam es dann auch, dass sonntags sich eine kleine Gruppe vom Neckarhaus aufmachte, um in Richtung Schloss zu laufen. Schon auf dem Hinweg begegneten wir so manchen Bekannten, die natürlich begrüßt werden wollten. Angekommen, waren auf dem Schlossplatz schön geschmückte Tische aufgebaut. Zelte dienten zum Schutz gegen die warme Sonne. Helferinnen und Helfer werkelten eifrig hinter ihren Ständen. Die Kerwebesucher kamen nach und nach und besetzten die übrigen Tische. Viele begrüßten unsere Bewohner und fragten was sie hier machen würden. Scherzhaft meinte eine Bewohnerin: "Das Altersheim hat Ausgang!" - Das Gelächter war groß. Die Bewohner waren sich einig, dass auf der Kerwe Bratwurst und Pommes – Essen Pflicht ist. Gesagt, getan! Erst hinterher bemerkten wir, dass es auch ein großes Kuchen und Tortenbüfett gegeben hätte. Gesättigt, verließen wir das Schloss, um noch kurz beim Süßigkeiten-Stand anzuhalten. Der ein oder andere Bewohner versorgte sich mit Lakritze, Brause und Lebkuchen-Herzen für die Enkel. Glücklich und zufrieden machten wir uns auf den Heimweg!  


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Zehn Runden in Orange

Zehn Runden in Orange

16.07.2014, Sonstiges - Am Ende gab es nur strahlende Gewinner: Beim Sponsorenlauf der Mozartschule Rheingönheim sammelten die Kinder Geld, das zur Verschönerung des Schulhofs im südlichsten Ludwigshafener Stadtteil verwendet werden soll. Die Idee dazu kam von den Kindern selbst, wie Schulleiterin Susanne Müller nicht ohne Stolz berichtet, und ist die Fortführung der kreativen Schulhofverschönerung durch Eltern, Lehrer und Schüler im vergangenen Spätsommer. Die 323 Mädchen und Jungen der 15 Klassen der Schule starteten in verschiedenen Gruppen. In 30 Minuten (1. und 2. Klassen) bzw. 45 Minuten (3. und 4. Klassen) galt es, so viele Runden wie möglich zu laufen. Eine Runde durch den angrenzenden Park hatte 350 Meter. Nach jeder absolvierten Runde erhielten die Kinder ein Gummiband ums Handgelenk – das machte das Zählen leichter. Die lauten Anfeuerungsrufe der Eltern und Großeltern beflügelten die kleinen Läufer, das spiegelte sich in den strahlenden Gesichtern wider. Nach Ablauf der Zeit wurde dann zusammengezählt - für rund 4300 Runden kamen über 10.000 Euro zusammen. Die Sponsoren hatten die Kinder im Vorfeld selbst gesucht und in Familienmitgliedern, Nachbarn, Freunden und Firmen gefunden. Sie zahlen nun pro gelaufener Runde einen vorher festgelegten Betrag. „Ich habe 10 Runden geschafft“, staunte Mia Frank nach ihrem Lauf selbst über ihre Leistung: „Das hätte ich nicht gedacht. Ich habe gedacht, ich schaffe nicht mehr als drei Runden.“ Die Achtjährige, die die zweite Klasse besucht, startete beim Sponsorenlauf in Orange – avendi unterstützte das Mädchen mit einer Spende in Höhe von 20 Euro pro Runde. Damit erntete sie nicht nur die Bewunderung ihrer Klassenkameraden, sondern kann sich nun auch über einen dreistelligen Beitrag zur Finanzierung verschiedener Spielgeräte freuen. Der Förderverein der Mozartschule plant von dem Geld beispielsweise die Anschaffung eines Klettergerüsts und einer Nestschaukel. „Das wird super – dann können wir in den Pausen klettern“, ist Mia schon ganz gespannt auf die neuen Attraktionen im Schulhof. Für sie und ihre Klassenkameraden hat sich die Anstrengung dann nämlich wirklich gelohnt.  

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