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Mut gefordert – avendi-Fachtag zum Thema „Gewalt in...

Mut gefordert – avendi-Fachtag zum Thema „Gewalt in...

04.04.2014, Aktuelles - „Gewalt beginnt im Kopf!“ Dieses Statement von Prof. Dr. Dr. Rolf D. Hirsch kann vielleicht als Merksatz stehen bleiben, wenn man den avendi-Fachtag zum Thema „Gewalt in Pflegebeziehungen“ auf einen Nenner bringen möchte. Prof. Hirsch hat diesen Satz in einem Leserbrief zu Diskussionen um die Bedingungen für eine menschenwürdige Pflege in Deutschland verwendet und als Schlusssatz der hochkarätig besetzten Podiumsrunde traf er damit die Meinung der zahlreichen engagierten Fachkräfte an diesem Tag. Bei herrlichem Frühsommerwetter bot die avendi-Einrichtung „CentroVerde“ ausgezeichnete Rahmenbedingungen für eine lebendige Veranstaltung, zu der sich über 50 Fachkräfte aus der Region eingefunden hatten. Schon das Impulsreferat von Prof. Hirsch machte klar, dass Gewalt in Pflegebeziehungen nach wie vor ein Reiz- oder Tabuthema ist: Entweder wird es skandalisierend hochgespielt oder verschämt verdrängt. Und das trotz vielfältiger Signale. Prof. Hirsch verstand es dabei, das sensible Thema durchaus humorvoll zu beleuchten – immer getreu dem Motto: Lachen ist eine wichtige Medizin gegen gewaltbereite Bedingungen. Nach dem Vortrag von Prof. Hirsch ging es in die vier Workshops mit den Themenschwerpunkten Gewalt in der ambulanten (Prof. Hirsch) und stationären (Jeannine Dänner) Pflege, Professionelles Handeln mit dem PART-Traing (Maria Luig) sowie Freiheitsentziehende Maßnahmen (Volker Gussmann). Hier waren überall lebendige Diskussionen und ein offener Erfahrungsaustausch zu vermelden. Unmittelbar an die Workshops schloss sich eine Podiumsrunde an, in der neben Prof. Hirsch mit seinen fundierten, zum Teil provokanten Thesen als Vertreter der Forschung vor allem Fachleute aus der Praxis gefragt waren: Volker Gussmann verfügt als ehemaliger Leiter des Fachbereichs Pflege der Hessischen Heimaufsicht über einen reichen Erfahrungsschatz zu diesem Thema, Patricia Wickert von der Kriminalprävention im Polizeipräsidium Mannheim muss sich diesen nach eigener Einschätzung mit und für ihre Kollegen angesichts zunehmender Vorkommnisse in diesem Bereich noch aneignen und ist bereits auf dem Weg dahin. Rechtsanwalt Michael Ramstetter konnte auf die besondere Situation für Menschen unter Betreuung und damit die Bedeutung einer rechtzeitigen, selbstbestimmten Vorsorge hinweisen und Jens Reinemuth, Heimleiter in der avendi-Einrichtung „Neckarhaus“ , hat auf die notwendige Verantwortung der Leitung verwiesen, innerhalb einer Einrichtung offen und nicht pauschal verurteilend seine Mitarbeiter zu sensibilisieren. Moderator Ralf Zaizek verband die Runde mit einem roten Gesprächsfaden und entlockte allen Teilnehmern zum Ende ein Statement zur Frage, wieviel und welchen Mut es braucht, mit Gewalt in der Pflege kompetent umzugehen. Nach der abschließenden Präsentation der Workshop-Ergebnisse ging ein Fachtag voller Eindrücke zu Ende. Der Fachtag sollte Aufmerksamkeit erreichen, denn: „Gewalt beginnt im Kopf!“. Wir denken, die Mission ist erfüllt. Nun liegt es an jedem selbst, an dieser Stelle weiterzumachen und die Anregungen (…oder ungelösten Fragen) vertiefend anzugehen. Ein herzlicher Dank an alle Referenten, Organisatoren und besonders an alle Teilnehmer/-innen: Sie haben einen lebendigen und zu keiner Zeit langweiligen Fachtag möglich gemacht! Wir würden uns freuen, wenn wir Sie beim nächsten Mal wieder für ein Thema begeistern könnten. Die Beiträge unserer Referenten finden Sie in unserem Downloadbereich Weiterführende Informationen und Downloadmöglichkeit der Workshop-Themen:

  • In der Schriftenreihe „Praxiswissen ambulante Pflege“ haben Jeannine Dänner und Ralf Zaizek Anfang 2013 das Themenheft „Gewalt in der Pflege – Ein Tabuthema“ gestaltet und mit vielen Praxisbeispielen als Grundlage für zum Beispiel betriebsinterne Schulungen versehen. Auch eine komplette Schulungspräsentation (mit vielen Inhalten aus dem Vortrag von Prof. Hirsch) ist auf der zugehörigen CD-Rom mit Arbeitshilfen enthalten. Dieses Themenheft ist erschienen im AOK Verlag Remagen, (ISBN 978-3-553-38412-4) und mit der Artikel-Nr. 38412 zu bestellen per E-Mail an: fachinfo@aok-verlag.de. Der Preis beträgt 40,90 € (incl. Versand).
  • Darüber hinaus hat Frau Dänner angeboten, den Workshop „Gewalt in stationären Einrichtungen“ mit deutlichem Praxisbezug auch als Inhouse-Schulung für Pflege- und Betreuungskräfte anzubieten. Bei Interesse melden Sie sich gerne unter info@avendi-senioren.de – wir stellen den direkten Kontakt her.
  • Gerade für ambulante Pflegedienste ist das Buch „Gewalt in der familialen Pflege“ von Bonillo, Heidenblut, Philipp-Metzen u.a. (Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2013; ISBN 978-3-17-022488-9; 22,90 €) zu empfehlen, denn hier werden wertvolle Tipps zu Prävention, Früherkennung und Intervention gegeben, darunter auch ein Assessment für Pflegesituationen mit Gewaltverdacht.
  • Last but not least möchten wir auf eine weitere Veranstaltung mit Prof. Hirsch in Mannheim am Donnerstag, den 1.7.2014 hinweisen. Im Jugendkulturzentrum FORUM (Neckarpromenade 46, 68167) lautet der Titel eines Tagesseminars „Humor bei herausforderndem Verhalten“ und vertieft damit eine Kernaussage von Prof. Hirsch. Details zur Veranstaltung finden Sie hier:  http://www.dagpp.de/Humor/Programm_m_n.pdf

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Schüler gestalten Aktivierung

Schüler gestalten Aktivierung

28.07.2014, Am Mühlbach - ~~Am Donnerstag, 24. Juli, durften die Bewohner des Pflegeheims „Am Mühlbach“ eine Gruppe Schüler der Tegelbergschule Geislingen begrüßen. Diese bereiteten gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Lackner eine Aktivierungsstunde zum Thema „Gymnastik und Bewegung“ vor. Die Vorfreude war schon groß, kommt es doch nicht alle Tage vor, dass sich Schüler zu solch einer besonderen Aktivierungsstunde ankündigen. Zum Aufwärmen standen verschiedene Wurfspiele auf dem Plan, anschließend wurden die Feinmotorik, die Fingerfertigkeit und die Handmotorik gefördert. Ein Wettrennen zwischen zwei Gruppen, ein Wollknäuel so schnell wie möglich ab- und wieder aufwickeln... – gar nicht so einfach, wenn man unter Zeitdruck steht. Die nächste Einheit bildete eine sogenannte Bewegungsgeschichte, bei der einzelne Körperteile bewegt werden mussten. Zum Abschluss standen noch verschiedene Spiele mit Luftballons an. Am Ende waren sich Bewohner und Schüler einig – die 45 Minuten gingen viel zu schnell vorbei und man sollte schnellstmöglich wieder einen Termin für eine solche Aktion finden.


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Sommerfest im Haus Burgblick

Sommerfest im Haus Burgblick

28.07.2014, Haus Burgblick - Das Sommerfest ist immer ein besonderes Highlight. Deshalb freuen sich unsere Bewohner, Angehörige, Gäste und Mitarbeiter immer sehr darauf. Am 20. Juli war es wieder soweit: Die Terrasse war wunderschön mit Sommerblumen und Girlanden geschmückt. Zum Mittagessen gab es vom Grill leckere Steaks, Fleischspieße und Bratwurst vom Grill, dazu köstliche Salate. Unser bekannt gutes Küchenteam hat wieder einmal sein Bestes gegeben und sich selbst übertroffen. Nach dem Essen hatte das U & V Duo seinen Auftritt. Mit Sketchen und Comedy sorgte es für beste Unterhaltung und fröhliches Lachen. Im Anschluss gab es Musik mit Doris Hehl und Thomas Helbig. Mit altbekannten Schlagern sorgten sie für heitere Stimmung. Natürlich gab es zum Kaffee auch wieder den leckeren Kuchen, den unser Team aus der Küche gebacken hatte. Erstmals in diesem Jahr gab es eine Tombola, die von allen begeistert angenommen wurde. Unter der Moderation von Einrichtungsleiter Gunnar Bechthold wurden die Gewinne von unserer Glücksfee Claudia gezogen. Die Spannung war deutlich zu spüren und die Verlosung wurde zum Abschluss ein weiterer Höhepunkt des Tages. Das war wieder ein gelungenes und wunderschönes Sommerfest. Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und Helfern aus dem Team, die so ein Fest erst ermöglichen.  


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Genuss pur: Picknick am „Karlstern“

Genuss pur: Picknick am „Karlstern“

28.07.2014, SANDHOFER STICH - ~~Am 24.07.2014 haben wir einen Ausflug zum „Karlstern“ in den Käfertaler Wald, unternommen. Die Bewohner freuten sich sehr auf dieses besondere Highlight und darauf, mal abzuschalten vom Alltag. Das Naherholungsgebiet wurde früher von vielen unserer Senioren mit der ganzen Familie genutzt. Nach einigen Vorbereitungen konnte es losgehen. Das Wetter war fantastisch und es versprach, ein traumhafter Tag zu werden. Die Abfahrt mit unserem Kleinbus erfolgte bereits um 10 Uhr und nach kurzer Zeit waren wir vor Ort. Beim überdachten „Rondell“ mit den neuen Sitzbänken wurde eine kleine Rast eingelegt. Die erste Station war der Wildpark mit seinen Wildschweinen, Bisons, Damm- und Rotwild. Unser Koch hatte uns harte Brötchen für die Tiere mitgegeben und die Bewohner schauten schmunzelnd dem Treiben zu. Danach ging es nach dieser kleinen Wanderung zum „Rondell“ zurück. Die Senioren meinten: „Jetzt haben wir aber Hunger!“ Der hausgemachte Kartoffelsalat und Würstchen wurden ausgepackt und es schmeckte allen vorzüglich. Nach dem Mittagessen ging es zum Waldvogelgehege, in dem Schneeeulen, Uhus, Bussarde, Falken, Kleinvögel und vieles mehr beheimatet ist. Beim Anblick der Schneeeulen stimmte eine Seniorin spontan den Schneewalzer an und die Lebensfreude strahlte aus aller Augen. Es wurden noch viele gemeinsame Lieder mit Frohsinn und Heiterkeit gesungen. Der schöne Tag ging leider viel zu schnell vorbei. Alle Bewohner waren begeistert von diesem tollen Ausflug und auch etwas müde von der Waldluft. Vielen Dank an alle Betreuer, die mit ihrem Engagement unseren Senioren diese große Freude ermöglicht haben.  


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Neuer Heimbeirat in Ketsch!

Neuer Heimbeirat in Ketsch!

24.07.2014, PARKSTRASSE - ~~Dieses Jahr standen wieder die neuen Heimbeiratswahlen an. Zunächst veranstalteten wir  einen Informationsnachmittag, der  unsere Bewohner über Aufgaben, Rechte und Pflichten des Heimbeirates aufklärte. Dieser besteht in einem Haus unserer Größe aus bis zu 5 Bewohnern. Nadja Krämer vom Sozialen Dienst (Ergotherapeutin), verantwortliche des Beirats, leitete diesen Nachmittag. Es entstand eine offene Diskussion und die Teilnahme und das Interesse stieg, so dass sich am Ende dieser Veranstaltung sechs Bewohner für die Wahl zur Verfügung stellten.  Am 11.07.2014 begannen die Wahlen. Der Beschäftigungsraum wurde zum Wahlbüro umfunktioniert, die Abstimmung an sich verlief heimlich. Bewohner, die nicht in der Lage waren ihren Wohnbereich zu verlassen, wurden von Frau Krämer auf ihren Zimmern besucht. Somit hatte jeder die Möglichkeit, seine drei Stimmen abzugeben und es ergab sich eine Wahlbeteiligung von 45%! Bei der Auswertung stellte sich heraus, dass alle Kandidaten sehr eng beieinander lagen. Nach Absprache mit Heimleiterin Christine von Olnhausen  wurde daraufhin beschlossen, dass alle sechs Gewählten den Heimbeirat bilden und anhand der mehrheitlichen Stimmen der Vorsitz und die Stellvertretung  ernannt werden. Am 17.07.2014 fand dann die erste Heimbeiratssitzung mit den frisch gewählten Beiräten statt. Mit einem Blumenstrauß wurde Frau Maurer als erste Vorsitzende, und Frau Minnebeck als Stellvertreterin ernannt. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!  


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Dessau im Wandel der Zeit

Dessau im Wandel der Zeit

23.07.2014, WALDSIEDLUNG - „Dessau im Wandel der Zeit“ lautet der Titel unserer kürzlich eröffneten Ausstellung. Am 13. Juli 2014 durfte die avendi „Waldsiedlung“ nicht nur Lothar Kujak begrüßen, sondern auch Auszüge einer Sammlung von rund 600 Federzeichnungen von Gebäuden und Straßenzügen in und um Dessau entgegennehmen. Gespannt auf die Reaktionen der Interessierten beim Anblick der mittlerweile zum Teil stark veränderten Gebäude, begann ein unterhaltsamer Nachmittag mit der musikalischen Begleitung durch Herrn Hans-Jürgen Hellmazik. Nach Einleitung und Begrüßung übergab ich das Wort an Herrn Lothar Kujak, der mit berechtigtem Stolz seinen künstlerischen Werdegang an das zahlreiche Publikum weitergab. So erzählte er uns, dass er in Breslau geboren wurde und 1945 nach Dessau kam. Durch die Bombardierung der Stadt am 07. März 1945 verlor Dessau einen großen Teil seiner durch das Fürstenhaus erschaffenen Pracht. Ganz besonders beeindruckend sind daher die Ansichten und der Vergleich der Gebäude vor und nach der Zerstörung. Mit großem Interesse und maßgebender Unterstützung durch seine Frau erkundete Lothar Kujak die Dessauer Geschichte. Seine Werke sind chronologisch in Katalogen zusammengefasst und lagen während der Ausstellungseröffnung aus. Diese Sammlungen gaben dem Nachmittag eine wunderschöne Atmosphäre – viele Bewohner und Gäste saßen beisammen und tauschten Erinnerungen aus. Auch die Nicht-Dessauer kamen ins Gespräch, denn die Bauformen der Gebäude ließen einen Vergleich mit ihren Heimatstädten zu. So ergab sich eine Debatte darum, welche Stadt denn wirklich „Kultur“ habe. Einen abschließenden Konsens fanden wir nicht, aber die übereinstimmende Meinung, dass es ein angenehmer Nachmittag war. Die Ausstellung ist bis Ende Oktober 2014 täglich von 10 - 17 Uhr geöffnet.  


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"o`zapft is"

"o`zapft is"

21.07.2014, Am Töpferdamm - ~~Nein, hier geht es nicht um das Oktoberfest! In diesem Jahr stand das traditionelle Sommerfest bei uns unter dem Motto „Hüttenzauber am Töpferdamm“. Gefeiert wurde wie jedes Jahr im großen Zelt, das extra für das Fest auf dem Gelände des Wohnparks aufgebaut worden war. Und am Sonntag war es dann soweit. Voller Erwartung betraten die Bewohner des Pflegebereichs, natürlich elegant gekleidet, das Festzelt. „Was wird uns wohl in diesem Jahr erwarten?“, diese Frage stand in viele Gesichter geschrieben. Ein erster Blick zur Bühne stimmte alle gleich auf das Motto des diesjährigen Sommerfests ein. Hier hatten die Mitarbeiter mit viel Liebe zum Detail ein kleines Fleckchen Bayern entstehen lassen. Es gab neben Wiesenblumen und Tannengrün sogar drei Rehe. Die Zelt- und Tischdekoration strahlte in den traditionell bayerischen Farben Blau und Weiß. Und spätestens jetzt spürte jeder schon den Hüttenzauber. Eröffnet wurde das Sommerfest wie jedes Jahr durch unsere Heim- und Verwaltungsdirektorin Frau Springsguth, und von ihr ließen sich natürlich alle gern zu einem bayerischen Nachmittag einladen. Begleitet wurden wir musikalisch von einem guten, alten Bekannten, dem „Drehorgel Didi“. Er spielte auch gleich zum Kaffeetrinken mit seiner Drehorgel auf. Bei bekannten Melodien schmeckte der vom Küchenteam selbst gebackene und frisch servierte Pflaumenkuchen noch mal so gut. Im Anschluss gab es viel Lob natürlich für Kuchen und Künstler. Dann folgte ein buntes Programm mit zünftigen Melodien, die zum Mitsingen und Schunkeln einluden. Und da bei uns weder Kosten noch Mühen gescheut werden gaben sich die Stars der Volksmusik die Klinke in die Hand. So trugen Künstler wie Marianne und Michael, die Wildecker Herzbuben, Heino oder die Randfichten - super dargestellt von Mitarbeitern des Sozialen Dienstes – ihre bekanntesten Hits auf unserer Bühne dar. Dabei blieb kein Auge trocken! Als dann noch Andrea Berg und Helene Fischer auftraten, nutzten einige der Herren ihre Chance, einmal mit einem Star das Tanzbein zu schwingen. Dieses Programm kam super an und der Nachmittag verging viel zu schnell. Eine Bewohnerin sagte: „Ich wollte eigentlich gar nicht mitgehen, aber da hätte ich etwas verpasst!“ Mehr Lob kann es kaum geben.  


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Zehn Runden in Orange

Zehn Runden in Orange

16.07.2014, Sonstiges - Am Ende gab es nur strahlende Gewinner: Beim Sponsorenlauf der Mozartschule Rheingönheim sammelten die Kinder Geld, das zur Verschönerung des Schulhofs im südlichsten Ludwigshafener Stadtteil verwendet werden soll. Die Idee dazu kam von den Kindern selbst, wie Schulleiterin Susanne Müller nicht ohne Stolz berichtet, und ist die Fortführung der kreativen Schulhofverschönerung durch Eltern, Lehrer und Schüler im vergangenen Spätsommer. Die 323 Mädchen und Jungen der 15 Klassen der Schule starteten in verschiedenen Gruppen. In 30 Minuten (1. und 2. Klassen) bzw. 45 Minuten (3. und 4. Klassen) galt es, so viele Runden wie möglich zu laufen. Eine Runde durch den angrenzenden Park hatte 350 Meter. Nach jeder absolvierten Runde erhielten die Kinder ein Gummiband ums Handgelenk – das machte das Zählen leichter. Die lauten Anfeuerungsrufe der Eltern und Großeltern beflügelten die kleinen Läufer, das spiegelte sich in den strahlenden Gesichtern wider. Nach Ablauf der Zeit wurde dann zusammengezählt - für rund 4300 Runden kamen über 10.000 Euro zusammen. Die Sponsoren hatten die Kinder im Vorfeld selbst gesucht und in Familienmitgliedern, Nachbarn, Freunden und Firmen gefunden. Sie zahlen nun pro gelaufener Runde einen vorher festgelegten Betrag. „Ich habe 10 Runden geschafft“, staunte Mia Frank nach ihrem Lauf selbst über ihre Leistung: „Das hätte ich nicht gedacht. Ich habe gedacht, ich schaffe nicht mehr als drei Runden.“ Die Achtjährige, die die zweite Klasse besucht, startete beim Sponsorenlauf in Orange – avendi unterstützte das Mädchen mit einer Spende in Höhe von 20 Euro pro Runde. Damit erntete sie nicht nur die Bewunderung ihrer Klassenkameraden, sondern kann sich nun auch über einen dreistelligen Beitrag zur Finanzierung verschiedener Spielgeräte freuen. Der Förderverein der Mozartschule plant von dem Geld beispielsweise die Anschaffung eines Klettergerüsts und einer Nestschaukel. „Das wird super – dann können wir in den Pausen klettern“, ist Mia schon ganz gespannt auf die neuen Attraktionen im Schulhof. Für sie und ihre Klassenkameraden hat sich die Anstrengung dann nämlich wirklich gelohnt.  

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