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Ausgezeichnet: Spitzenergebnisse für die...

Ausgezeichnet: Spitzenergebnisse für die...

12.11.2014, Aktuelles - Mit Spannung erwartet worden waren bei avendi die aktuellen Ergebnisse der MDK-Prüfungen der Einrichtungen nach Einführung der im Februar 2014 in Kraft getretenen Änderungen des Prüfverfahrens durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK). Diese Änderungen betreffen sowohl das Prüfverfahren als auch die Bewertungssystematik. Durch die Verschärfung der Begutachtungskriterien und Prüfungsbedingungen war damit zu rechnen gewesen, dass die Noten ab diesem Jahr generell schlechter ausfallen als im Vorjahr, auch wenn die Qualität unverändert ist.   Nun liegen die Ergebnisse der MDK-Prüfung für 9 der insgesamt 15 zu prüfenden Pflegeeinrichtungen vor – und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Gleich drei Einrichtungen in Baden-Württemberg schneiden dabei so gut oder besser als der Landesdurchschnitt ab. In Sachsen-Anhalt liegen alle drei Pflegeeinrichtungen mit ihren Ergebnissen über dem Landesdurchschnitt. Bemerkenswert: Drei Pflegeeinrichtungen der avendi können in allen vier Einzelkriterien eine glatte 1,0 vorweisen – ein Spitzenergebnis!   „All das ist für uns ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, freuen sich die Geschäftsführer Patrick Weiss und Ralf Zaizek darüber, dass die avendi-Einrichtungen deutschlandweit mit sehr guter Pflegequalität punkten können. Die Gutachter erkannten die hohe Qualität der Pflege und Betreuung und die guten Urteile der Bewohner an. Dennoch sei das hervorragende Abschneiden bei den MDK-Prüfungen kein Grund zum Stillstand, sondern vielmehr Ansporn: „Wir werden auch weiterhin alles daran setzen, dass sich unsere Bewohner rundum wohlfühlen und bestens versorgt sind. Bei uns steht schließlich der Mensch im Mittelpunkt“, so Ralf Zaizek. Nicht ohne Stolz unterstreicht Patrick Weiss: „Das ist besonders das Verdienst der Mitarbeiter aus den verschiedenen Abteilungen, die alle zusammen mit ihrer Motivation und ihrem Engagement diese Leistung erreicht haben.“   Seit 2007 prüft der MDK deutschlandweit Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste. Um mehr Transparenz für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zu schaffen, werden alle Pflegeheime in Deutschland jährlich unangekündigt auf ihre Qualität in den Bereichen Pflege, medizinische Versorgung, Umgang mit demenzkranken Bewohnern, Alltagsgestaltung, Ausstattung, Verpflegung und Hygiene überprüft und beurteilt. Die Zufriedenheit der Bewohner einer Einrichtung wird separat ermittelt und als eigene Note dargestellt. Die Ergebnisse müssen bundesweit veröffentlicht werden, sind also für Pflegebedürftige, Angehörige und Interessierte ein wertvolles Instrument der Vergleichbarkeit auf dem Weg zur Entscheidung für ein Haus. Die Gesamtnote ergibt sich aus insgesamt 77 Einzelbewertungen. Mit der inzwischen fünften Generation der Prüfgrundlagen für die stationäre Pflege steht die Versorgungsqualität der Pflegebedürftigen konsequent im Mittelpunkt. Seit 1. Februar 2014 gelten für die Bewertung neue Richtlinien – ausgelöst durch Änderungen in den Pflegetransparenzvereinbarungen für die stationäre Pflege und die Überarbeitung des Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG). Durch die Streichung nicht mehr benötigter Kapitel wurde eine Verschlankung der Qualitätsprüfung in stationären Pflegeeinrichtungen erreicht.     EDI-Wohnpark und Neckarhaus: Unter den 856 Top-Pflegeheimen Deutschlands Über eine weitere Auszeichnung freuen sich die beiden Pflegeeinrichtungen Service-Wohnen & Pflege EDI-Wohnpark und Pflegeheim Neckarhaus – beide in Edingen-Neckarhausen. Sie sind gelistet unter den 856 Top-Pflegeheimen Deutschlands und tragen nun das Siegel „Top-Pflegeheim 2015“ des FOCUS.   Für die FOCUS-Liste der Top-Pflegeheime gaben zunächst Heimleiter und Pflege-Experten ihre persönlichen Empfehlungen ab. Zusätzlich lag die MDK-Note im Jahr 2013 bei 1,0. Darüber hinaus waren die Häuser mit dem „Grünen Haken“ ausgezeichnet. Einrichtungen, die den „Grünen Haken“ tragen, haben sich freiwillig einer Begutachtung durch die Initiative heimverzeichnis.de unterzogen, die besonders die Aspekte Selbstbestimmung, soziale Teilhabe und Menschenwürde unter die Lupe nimmt.   So ergab sich eine Basis-Liste, in die 4614 Heime aufgenommen wurden. Nun waren deren Heimleiter gefragt: Sie konnten ihre Referenzen für andere Heime abgeben. An der Umfrage beteiligten sich 1783 Heimleiter, 9210 gültige Empfehlungen flossen in das Ergebnis ein. Nur Heime, die mehrfach von Heimleitern genannt wurden, fanden letztlich Aufnahme in die FOCUS Top-Liste. Zusätzlich befragten das Hamburger Institut Statista gemeinsam mit dem Online-Portal pflege.de rund 300 Pflege-Experten aus ausgewiesenen Kliniken, die im Jahr 2012 in der Focus-Liste der exzellenten Kliniken aufgeführt waren, und von Pflegestützpunkten nach ihren persönlichen Einschätzungen. Die gesamte Liste der 856 Top-Pflegeheime in Deutschland ist abgedruckt im FOCUS Spezial „Leben & Wohnen im Alter“ (Nov/Dez 2014).     Die avendi Senioren Service GmbH betreibt 17 Pflegeeinrichtungen im Rhein-Neckar-Raum, im Ortenaukreis, auf der schwäbischen Alb sowie in der Region Dessau-Roßlau und Weißenfels. Zwei weitere Einrichtungen eröffnen im Frühjahr 2015 in Steinbach (Taunus) sowie 2016 in Bad Dürkheim. Das Unternehmen bietet derzeit deutschlandweit 1249 Pflegeplätze, 642 Wohnungen und beschäftigt 1060 Mitarbeiter. Die avendi Senioren Service GmbH ging 2001 aus der Entwicklung des Geschäftsbereichs Senioren-Immobilien innerhalb der eigentümergeführten DIRINGER & SCHEIDEL Unternehmensgruppe hervor.  

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Ausbildungsbotschafter: Auch das Pflegeheim „Am...

Ausbildungsbotschafter: Auch das Pflegeheim „Am...

26.11.2014, Am Mühlbach - Die Ausbildungsbotschafter sind eine landesweite Initiative, bei der Auszubildende in allgemeinbildenden Schulen für eine Ausbildung werben. Das heißt, die Auszubildenden gehen direkt in Schulklassen und geben authentische Einblicke in ihre Ausbildungsberufe. Sie präsentieren den Schülerinnen und Schülern ihre persönlichen Erfahrungen mit ihrem Beruf und ihrer Ausbildung. Mit dabei bei dieser Initiative ist auch eine Auszubildende des Pflegeheims „Am Mühlbach“. Janett Koubaa hat bereits mehrere Einsätze als Ausbildungsbotschafterin für ihren Beruf der Altenpflegerin hinter sich. In drei Schulen hat sie schon „ihren“ Beruf vorgestellt. Was heißt es, als Altenpflegerin zu arbeiten, wie läuft die Ausbildung, was verdient man – das sind nur einige Fragen der Schülerinnen und Schüler während der Präsentation. Für ihre Einsätze hat Janett Koubaa nun eine Auszeichnung der IHK erhalten. Zusammen mit einigen anderen Ausbildungsbotschaftern wurde sie bei einer Veranstaltung der IHK mit einer Urkunde ausgezeichnet. Damit das Projekt auch in Zukunft weiterlaufen kann, steht schon die nächste Ausbildungsbotschafterin aus dem Pflegeheim in den Startlöchern – damit auch in Zukunft die Schülerinnen und Schüler sich bereits in der Schule ein Bild vom Beruf der Altenpflege machen können.  


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Musik-Kabarett & klassischer Gesang

Musik-Kabarett & klassischer Gesang

25.11.2014, Kinzigallee - Am 21.11.2014 verzauberte eine Dame mit Künstlernamen „Britta von Anklang“ die Damen und Herren in unserem Pavillon. Britta von Anklang ist Mezzo-Sopranistin mit kabarettistischem Talent, die als Solistin auf Konzerten, Galas, Kreuzfahrten etc. unterwegs ist. Neben ihren zahlreichen Engagements kann sie auch auf einige Auszeichnungen wie den Frauenkulturpreis verweisen. Auf dem Rückweg von einem Auftritt in Freiburg machte sie nun einen Abstecher in die Kinzigallee. Professionell wurden Scheinwerfer, Podest, Musikanlage aufgebaut und dann trat die hübsche, brünette Künstlerin in einem eleganten Abendkleid zu den Klängen der „Fledermaus“ von Strauß ein. Mit klassischem Gesang und Chansons beeindruckte sie ihr Publikum und offenbarte musikalisch, auch wenn man es ihr nicht ansähe, ihre Vorliebe für Süßspeisen. Den zweiten Teil ihres Auftritts bezeichnete sie als „stacheliges Kabarett“. Mit viel Humor besang sie sich als „herrliches und prächtiges Weib“ – welches allerdings weder kochen, noch backen oder sonstige hausfrauliche Qualitäten vorweisen kann. „Mein kleiner grüner Kaktus“ war bei ihr auch eine Eigenversion. Sie besang, dass sie den Kaktus düngt, gießt, ihm sogar droht, die Stacheln zu ziehen, da er keinerlei Anstalten macht zu wachsen. Erst als der besagte Kaktus von Balkon fällt, bemerkt sie, dass dieser aus Plastik und „made in China“ ist. Ihre charmante Selbstironie sorgte für manchen Lacher. Am Ende des Programms baten wir sie noch um eine Zugabe, die sie gerne gab. Allerdings betonte sie augenzwinkernd, dass dies auf unsere Verantwortung geschieht, doch sie habe schon bemerkt, dass die Zuschauer Spaß verständen. So lautete der letzte Titel: “Nehm Sie doch `nen Alten“ als lustigen Ratschlag an die Damen, der die Vorzüge betagterer Herren preist. Mit viel Applaus wurde Frau von Anklang verabschiedet und ein Bewohner bedauerte außerordentlich, nicht jünger zu sein. „Ich habe so viele Kontakte und würde sie sehr gerne managen.“ Ein schönes Kompliment nach einem glanzvollen Auftritt!


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Die Vorweihnachtszeit beginnt ...

Die Vorweihnachtszeit beginnt ...

25.11.2014, Neckarhaus - Am 18.11.14 war es wieder soweit. Ein Duft zog durch die Flure und Gänge des Neckarhauses. Bewohner wie Mitarbeiter schnüffelten eifrig und folgten dem Geruch bis zum „Tatort“. In den Küchen der großen Wohnbereiche wurde eifrig Buttergebäck gemacht. Viele Bewohner halfen den Teig herzustellen, auszurollen und die Plätzchen auszustechen. Vorab wurden die Rezepte diskutiert. Denn jeder Bewohner kannte andere Zutaten bzw. Mischverhältnisse. Nachdem man sich auf ein Rezept geeinigt hatte, ging alles sehr schnell. Auch die anfängliche Skepsis bei einigen Bewohnern war schnell vorbei. Viele kamen während des Backens in Schwärmen. Eine Bewohnerin erzählte: „Man, was habe ich früher gebacken! Im November angefangen und bis Weihnachten hatte ich 10 Sorten fertig“. Eine andere Bewohnerin lächelte zufrieden „Backen, war immer eine Freude für die Kinder und später die Enkel!“ Am nächsten Tag wurde auch auf einem kleinen Wohnbereich gebacken. Eine Bewohnerin, die sagte, sie könne ihren Arm nicht richtig bewegen, half großartig beim Ausstechen der Plätzchen. Andere Bewohner kümmerten sich um das Ausrollen bzw. das Bestreichen und Dekorieren der Plätzchen. Hier sah man echte Meister bei der Arbeit. Die Weihnachtszeit beginnt  – Aber bis dorthin werden die Plätzchen wohl nicht reichen – der nächste Backtag kommt garantiert!


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Mit kleinen Dingen Großes bewirken

Mit kleinen Dingen Großes bewirken

24.11.2014, am LANZGARTEN - „Weihnachten im Schuhkarton“ Am 19.11.2014 ging die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ zu Ende. Obwohl wir uns das erste Mals als Annahmestelle bei der Aktion beteiligten, konnten wir stolze 13 reichlich gefüllte und bunt verpackte Päckchen bei der Sammelstelle in Käfertal abgeben und so unseren kleinen Beitrag leisten, um Kindern in Osteuropa das Weihnachtsfest zu verschönern. Der Sinn dieser Aktion ist es, einen Schuhkarton mit Weihnachtspapier zu bekleben und diesen mit verschiedenen kleinen Geschenken wie Schokolade, warme Kleidung, Schulsachen und Hygieneartikel zu befüllen und bei uns im „Lanzgarten“ abzugeben. Wir haben die Päckchen über einen Zeitraum von vier Wochen gesammelt und an die entsprechende Sammelstelle weitergeleitet. Dort werden die Päckchen nach einer kurzen Kontrolle wiederum in größere Kartons verpackt und mit einer Spedition nach Berlin gebracht. Von dort aus werden sie nach Osteuropa gesandt und bei liebevollen Verteilaktionen vor Ort in Kinderheimen an Kinder verteilt. Von diesen Verteilaktionen gibt es jährlich neue Videos auf „YouTube“ zu sehen. Alleine in Mannheim sind dieses Jahr über 900 Geschenkpäckchen zusammengekommen, bei der weltweiten Aktion werden insgesamt über 9 Millionen Päckchen gepackt, gesammelt und zu Weihnachten an bedürftige Kinder verteilt. Ich finde es eine besonders schöne Idee, da keinerlei kommerzieller Gedanke dahinter steht, alle Helfer und Beteiligten machen dies auf ehrenamtlicher Basis und es fließt keinerlei Geld. Auch nächstes Jahr werden wir uns im „Lanzgarten“ an der Aktion beteiligen, natürlich in der Hoffnung, noch mehr Päckchen zu sammeln, um noch mehr Kindern eine kleine Freude zu Weihnachten machen zu können. Wenn Sie Interesse an diesem Projekt haben, können Sie sich in der Verwaltung der avendi-Einrichtung Service-Wohnen & Pflege „am Lanzgarten“ genauer darüber informieren.  


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Unser Schönheitssalon

Unser Schönheitssalon

24.11.2014, EDI-Wohnpark - Zur Entspannung und Wohlbefinden der Damen und Herren in der Einrichtung „EDI-Wohnpark“ kam unser Sozialer Dienst auf die Idee, den Friseurraum alle zwei Wochen in einen Schönheitssalon umzufunktionieren. Ein echtes Verwöhnprogramm können die Bewohner zweimal im Monat dort genießen. Dazu gehören Handbäder, fachgerecht geschnittene Nägel, Massagen und vieles mehr. Den Nagellack können sich die Damen selbst aussuchen. Wie man sehen kann, macht dieses kostenlose Angebot im Rahmen der Beschäftigung allen Beteiligten einen Riesen-Spaß.


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„Farben der Natur“ ziehen in die „Waldsiedlung“

„Farben der Natur“ ziehen in die „Waldsiedlung“

24.11.2014, WALDSIEDLUNG - Kunstausstellungen haben in der avendi-Einrichtung „Waldsiedlung“ in Dessau-Kochstedt schon eine gewisse Tradition und in den vergangenen Jahren immer wieder Bewohner und Besucher mit unterschiedlichen Kunstformen konfrontiert, die dem Haus eine besondere, abwechslungsreiche Note verliehen. Dabei kamen die Künstler aus allen Bereichen und hatten ganz unterschiedliche Erfahrungen mitgebracht. Am 9.11.2014 öffnete die Ausstellung „Farben der Natur“, und für diese bedurfte es schon einer gewissen Überzeugungsarbeit, bis Elke Leps und Sybille Gollmer einer ersten öffentlichen Präsentation ihrer Bilder zugestimmt haben, denn eigentlich sind Sie Hobbykünstlerinnen und sehen sich selbst als „blutige Anfängerinnen“.     Elke Leps wurde 1959 in Zerbst geboren. Sie ist als Groß- und Außenhandelskauffrau ausgebildet und leistet derzeit „Schwerstarbeit“, wie sie sagt, als „Hausmanagerin“ ihrer Familie. Sie hat zwar schon immer gemalt, aber bisher meist für Ihre Kinder, wenn sie Märchenbilder oder auch mal ein Wandbild fürs Kinderzimmer entwarf oder Bleistiftporträts nach Fotos herstellte. Erst seit 2008 widmet sie sich  regelmäßig ihrem Hobby und arbeitet nun auch mit Acrylfarben.   Sybille Gollmer wurde 1963 ebenfalls in Zerbst geboren, ist seit 1979 Friseurin und hat von 1981 - 1988 als Theaterfriseurin am Anhaltischen Landestheater in Dessau gearbeitet. Sie ist in Zerbst als Friseurin tätig, aber den Kontakt zur Kunst hat sie nicht mehr verloren. Erst seit 2012 malt sie Landschafts- und Blumenbilder in Acryl mit erstaunlichen Ergebnissen.   Mit der Ausstellung „Farben der Natur“ lassen sie die Besucher an ihrer farbenfrohen Sicht der Welt teilhaben. Dabei spielen regionale Landschaftsbilder eine ebenso wichtige Rolle wie von exotischen Eindrücken geprägte Fantasiebilder. Es ist vor allem die Kraft der Farben, die beeindruckt und einen fröhlich-lebensfrohen Charakter versprüht, der so sehr auch die Persönlichkeiten der Schwestern widerspiegelt. Mit passender musikalischer Untermalung durch den Solo-Saxofonisten Hans-Jürgen Hellmanzik eröffneten wir ab 15.30 Uhr im Rahmen einer Vernissage diese Ausstellung in der Cafeteria der „Waldsiedlung“. Die Ausstellung kann nun täglich bis Ende Februar 2015 von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Der Besuch ist selbstverständlich kostenlos.


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Vamos avendi!

Vamos avendi!

13.08.2014, Sonstiges - Freitagnachmittag am Flughafen Frankfurt: Felix von Grofe, Personalreferent der avendi Senioren Service GmbH, begrüßte freudestrahlend das Paar Pilar Cruz und Nelson Martín bei ihrer Ankunft aus Spanien. „Wir hatten bereits Anfang Juni das erste Vorstellungsgespräch und Kennenlernen im LanzCarré und freuen uns sehr, dass sich beide für die avendi Senioren Service GmbH als neuen Arbeitgeber entschieden haben.“ Die grundsätzliche Entscheidung, bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern neue Wege zu beschreiten, wurde Anfang des Jahres auf Geschäftsleitungsebene in der DIRINGER & SCHEIDEL Unternehmensgruppe (D&S) gemeinsam mit der avendi-Geschäftsführung und der Gesamtpersonalleitung getroffen. „Den dringlichen Bedarf an qualifizierten Pflegefachkräften  langfristig zu decken, ist unser vorrangiges Anliegen. Wir wollen jedoch auch in anderen Bereichen unserer Unternehmensgruppe in der Personalplanung vorausschauend agieren. Insofern ist das bei avendi nun eingeführte Relocation-Management auch ein Pilotprojekt“, hebt Achim Ihrig, Mitglied der Geschäftsleitung der Unternehmensgruppe und dort zuständig für den Dienstleistungsbereich, hervor. Anfänglich führte Felix von Grofe mit Gesamtpersonalleiter Georg Bechtold intensive Gespräche mit spezialisierten Personalvermittlern, die im Rahmen des so genannten MobiPro-Förderprojekts des Europäischen Sozialfonds (ESF) als förderfähig zertifiziert sind. Deren erfolgreiche Vermittlung von ausländischen Fachkräften basiert jedoch auch auf der Gewährung von Geldern aus dem ESF, dessen Mittel zwischenzeitlich nahezu erschöpft sind. Einführung eines eigenen Relocation-Managements bei avendi „Es war wichtig, unser Unternehmensleitbild, den für alle verbindlichen Wertecodex und den Teamgedanken in unserer täglichen Arbeit bereits in der Stellenausschreibung inhaltlich überzeugend zu transportieren. Wenn Menschen aus einem anderen Land umsiedeln, um Arbeit zu finden, verlassen sie die Heimat, ihre Familie und ihre sozialen und kulturellen Strukturen. Diese mutige Entscheidung verdient unseren Respekt und unsere volle Aufmerksamkeit im Integrationsprozess der neuen Mitarbeiter“, erläutert Felix von Grofe die weiteren Überlegungen. Im Ergebnis führten diese zur Einführung eines eigenen Relocation-Managements, das in Zusammenarbeit mit der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit die im Sinne des avendi-Leitbilds formulierten, internationalen Stellenausschreibungen auf den Weg brachte. Auch die ZAV hat am  Erfolg der Bemühungen maßgeblichen Anteil. „avendi wurde in der Verbreitung und Kontaktanbahnung großartig unterstützt“, lobt  Relocation-Manager von Grofe die Mitarbeiter der Bundesagentur. Im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern überzeugte das avendi-Angebot Die Entscheidung von Pilar Cruz und Nelson Martín pro avendi ist auch ein in der Unternehmensgruppe gemeinsam herbeigeführter Erfolg, unterstreicht Gesamtpersonalleiter Georg Bechtold. „Beide sind hochqualifiziert und konnten zwischen mehreren Angeboten wählen. Neben den attraktiven Arbeitsbedingungen bei avendi, boten wir dem Paar als besonderen „Trumpf“  gleich bei unserem ersten Treffen eine Mietwohnung aus unserem D&S-Immobilienbestand an. Hier konnten wir in der Gruppe einfach mehr bieten als unsere Wettbewerber. Die Tatsache, dass wir uns im Vorfeld bereits intensiv Gedanken gemacht haben und die Aussicht auf ein schönes Zuhauses waren neben den „hard facts“ mit ausschlaggebend für die Entscheidung von Pilar Cruz und Nelson Martín“, ist Bechtold überzeugt. Als studierte Übersetzerin für Spanisch war auch seine Ehefrau beim ersten Kennenlernen im Juni dabei war. Hochqualifizierte Bewerber aufgrund spanischer Ausbildungsstandards In der Tat hatten Pilar Cruz und Nelson Martín aufgrund ihrer Qualifikation zuvor die Qual der Wahl. Beide haben nicht nur ein „Diplomado en Enfermeria“ (was dem internationalen Abschluss als Nursing Professional entspricht) ihrer Universitäten in Cadiz und Valencia in der Tasche, sie verfügen zusätzlich über einen Masterabschluss in „Pharmacotherapy for nurses“. Gemeinsam besuchten sie im späten Frühjahr eine Woche lang verschiedene, aus ihrer Sicht interessante Arbeitgeber in Deutschland. „Dass sich beide schließlich für avendi entschieden, macht uns als mittelständischen, privaten Arbeitgeber in der Pflege selbstverständlich stolz. Damit unsere neuen Mitarbeiter gut in ihrem Alltag hier ankommen und sich rasch in das Team integrieren können, werden wir ihnen alle nach Kräften behilflich sein“, betont avendi-Geschäftsführer Patrick Weiss. Hierzu gehören nicht nur die Unterstützung bei der Einrichtung der Wohnung und die für sechs Monate notwendige 50%-ige Freistellung vom Dienst zum Besuch des vom ESF geförderten Sprachkurses in Deutsch, denn für die zu beantragende Anerkennung als Pflegefachkräfte ist auch ein Abschluss in Deutsch Level B2 zu erlangen. Auch die Willkommensparty ist bereits in Planung, und der neue avendi-Integrationsbeauftragte Antonio Protano erwartet Pilar Cruz und Nelson Martín bereits. Protano ist Pflegehelfer und spricht fließend Spanisch und Italienisch. Er wird das Paar in den kommenden Monaten intensiv begleiten. Hier habe man sich an einem Best-Practice-Modell der Deutsche Seniorenstift GmbH orientiert, die für das Modell des Integrationsbeauftragten den Zukunftspreis für Altenpflege 2013 verliehen bekam, erläutert von Grofe. Er wird alles Erforderliche auf den Weg bringen, was für die berufliche Anerkennung der beiden als Pflegefachkraft in Deutschland notwendig ist. „Das ist ein wichtiger und spannender Lernprozess für alle, auch in Hinsicht darauf, dass der Fachkräftemangel im deutschen Gesundheitswesen ein wichtiges Thema in den kommenden Jahrzehnten bleiben wird.“   Fachkräftemangel erfordert ein Umdenken Der Fachkräftemangel im deutschen Gesundheitswesen wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen und stellt alle Betreiber stationärer Pflegeeinrichtungen vor große Probleme. Bis 2030 beziffern Experten den Bedarf auf insgesamt 325.000 Pflegefach- und hilfskräfte. avendi will daher das eigene Relocation-Management weiterentwickeln, um nach Möglichkeit auch in Zukunft in Spanien und Italien um qualifizierte Arbeitskräfte zu werben, die zu avendi und ihrem Selbstverständnis passen. Der Mangel an qualifizierten Fachkräften in Deutschland sei hier nicht nur das Ergebnis des demografischen Wandels, betont avendi-Geschäftsführer Patrick Weiss „Pflegeberufe finden in Deutschland leider immer noch zu wenig gesellschaftliche Anerkennung. Dabei sind sie vielseitig und interessant. Die Arbeit in der Pflege erfordert zugleich ein hohes Maß an fachlichen und psychosozialen Kompetenzen, um eine in jeder Hinsicht achtsame und würdevolle Betreuung der uns anvertrauten Menschen zu gewährleisten. Unsere Bewohner verteilen regelmäßig Bestnoten an unsere Teams. Als Unternehmen wertschätzen wir unsere Mitarbeiter auf vielen Ebenen. Wir stärken sie fachlich durch regelmäßige Fortbildungen in der eigenen avendi-Akademie, bieten ihnen gesundheitliche Präventionskurse, Lauftreffs, interessante Teambildungs- maßnahmen und weitere Unterstützung in ihrem Alltag an, zum Beispiel die Übernahme von Betreuungskosten für Vorschulkinder.“ Auch hinsichtlich anderer Bereiche der Unternehmensgruppe verfolgt Georg Bechtold die zukünftige Entwicklung des neuen avendi - Relocation-Managements weiterhin mit Interesse. „Es wäre durchaus denkbar, dass wir eines Tages auch um qualifizierte Ingenieure in Spanien oder Italien werben. Bisher lässt sich der Personalbedarf noch im deutschsprachigen Raum decken.“

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