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Schwungvolles Konzert des Gospelchors

 –  Weißenfels, Wohnpark AM TÖPFERDAMM, Ambulanter Pflegedienst avendi mobil Weißenfels

Eine Premiere gab es am Nachmittag des 11. Februar im Wohnpark AM TÖPFERDAMM: Chöre gastierten hier schon viele, doch noch kein Gospelchor. Dies sollte sich an diesem Tag nach langer Planung ändern. Erstmals konnten wir in unserem Haus den Gospelchor unter Leitung des regionalen Kirchenmusikers Kantor Thomas Piontek begrüßen und er war genauso gespannt wie unsere Mieter.

Für den Chor war es der 1. Auftritt in einem solchen Haus wie dem unsrigen. Vorbei gefahren sind sie schon oft, sagten Chormitglieder, die schon dabei den Pavillon bewunderten und sich fragten, wie würde in diesem speziellen Bau wohl ein Gospelkonzert klingen. Und schon beim Einstimmen vor dem Konzert waren sie von der Akustik des Pavillons so angetan, dass sie die Technik im Auto ließen und das ganze Konzert pur ohne technische Verstärkung nur begleitet von der elektrischen Orgel bestritten. Und dies brachte dann noch mehr Atmosphäre.

Das Konzert sollte beginnen, doch kein Chor da. Er stand auf dem Flur vor dem Pavillon und zog singend ein. So waren wir schon mitten in der Musik, in den stimmungsvollen Rhythmen, ehe das Konzert begann. Wir hörten ein Konzert mit ganz verschiedenen Gospels, mal lauten, fröhlichen und mal leisen, melancholischen; so vielfältig wie die Stimmungen des Lebens seien auch Gospels, so Thomas Piontek in seinen einführenden Worten. Kurz und prägnant erklärte er die Entstehung und Bedeutung von Gospels und gab zu jedem Lied eine kurze Übersetzung und Hinführung.

Wir hörten Lieder der Trauer und Klage und Lieder der Hoffnung, Freude und des Lobpreises Gottes, der aus aller Not hinaus in die Freiheit und Freude führt. So war das Zuhören noch interessanter und nach und nach wurden wir Zuhörer zu Mitmachern. Durch Klatschen, Summen und sogar Mitsingen wuchs immer mehr die Stimmung und ich spürte, dass das Konzert Zuhörern und Chor immer mehr Spaß macht. So sangen wir dann sogar auf afrikanisch mit, obwohl einige noch kurz zuvor meinten, dies niemals zu können. Das, so Thomas Piontek, sei eben das Faszinierende an Gospels: 1-2 mal hören und dann einstimmen, mitmachen, mitfeiern.

Eine kleine Trommel hatten sie auch mit und der Mund eines Sängers ersetzte die fehlende Trompete. Natürlich gab es viele Lieder zum Zuhören und auch bewunderten wir die Solostimmen etlicher Chormitglieder. Nach tosendem Abschlussbeifall zog der Chor mit einem sehr stimmungsvollen, nochmal unter die Haut gehenden Segenslied aus dem Pavillon aus. Und dass dieses Konzert eine Premiere, aber keine Eintagsfliege bleiben möge, hörte ich auf dem Heimweg von Mietern und Chormitgliedern gleichermaßen. Viele Konzertbesucher waren von diesem Erlebnis sehr angetan und noch am Tag danach war es der Gesprächsstoff auf den Fluren des Hauses.