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Ungewöhnliche Klänge ertönen bei avendi in Steinbach

 –  Steinbach/TS., Service-Wohnen & Pflege AN DER WIESENAU

Da staunten nicht nur die Bewohner der avendi-Pflegeeinrichtung AN DER WIESENAU in Steinbach nicht schlecht, als an einem Montagvormittag im Juni plötzlich und vollkommen überraschend ungewöhnliche musikalische Klänge von draußen zu vernehmen waren: Heinz Glanzmann, aus Verdabbio in der italienischsprachigen Schweiz, hatte sich mit seinem Alphorn auf dem Weg, der parallel zu der Pflegeeinrichtung und den Terrassen der Wohnbereiche verläuft, in gut sicht- und hörbare Position gebracht und erfreute sodann mit seinem Spiel die Bewohner der Pflegeeinrichtung. Die nahmen, angelockt von den außergewöhnlichen Klängen auf den Terrassen Platz, um dieses ungewöhnliche Vorspiel zu erleben und zu genießen.

Vielen von ihnen sah man alleine an ihrem Lächeln auf dem Gesicht an, dass sie in dem Vortrag eine willkommene Abwechslung sahen in den Zeiten der starken Einschränkungen, die die Corona-Pandemie besonders für Pflegeheime bedeutet. Heinz Glanzmann erzählte Bernhard Antony, Leiter des Sozialen Dienstes der avendi-Pflegeeinrichtung, zwischendurch bereitwillig, dass er eigentlich Fotograf sei und in dem rund 3,60 Meter langen Alphorn, das, obwohl es in der Regel aus einem Baumstamm gefertigt werde, wegen seines Mundstücks jedoch zu den Blechblasinstrumenten gehöre, einen künstlerischen Ausgleich gefunden habe, nachdem er einen 4-tägigen Schnupperkurs belegt hatte.

Auch noch wissenswert: alle Melodien basieren auf Naturtonreihen, da Alphörner keinerlei Klappen oder Ventile besitzen. Der kurzweilige, solistische Auftritt von Heinz Ganzmann, der bereits seit etwa 25 Jahren Alphorn spielt, ging, wie sich später herausstellen sollte, auf die Initiative einer Angehörigen einer Bewohnerin der avendi-Pflegeeinrichtung zurück. Sie wollte ihrer Mutter in diesen schweren Zeiten eine Überraschung und Freude bereiten, viele andere Bewohner hatten ebenso ihre Freude an den in dieser Region eher exotisch anmutenden Klängen. Dank gab es am Ende des kleinen Konzertes in Form von langanhaltendem Applaus der Bewohner für den sympathischen Künstler.