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Aktuelle Information

Ausbreitung des neuartigen Coronavirus

Die rasche Ausbreitung des Coronavirus in Europa sorgt bei vielen Menschen für Verunsicherung und Fragen. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung schätzt das Robert-Koch-Institut (RKI) in Deutschland aktuell als hoch ein. 

Aufgrund der aktuellen Lage bestehen in unseren Einrichtungen bis auf Weiteres zur Sicherheit unserer Mitarbeiter und Bewohner Besuchsverbote. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Die massiven Anstrengungen auf allen Ebenen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) verfolgen weiterhin das Ziel, die Infektionen in Deutschland so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern.

Bitte beachten Sie, dass in unseren Einrichtungen derzeit Besuchsverbot herrscht. Alle Veranstaltungen in unseren Einrichtungen sind bis auf Weiteres abgesagt. 

 

Internationale Risikogebiete:

  • Ägypten: ganzes Land
  • Frankreich: ganzes Land
  • Iran: ganzes Land
  • Italien: ganzes Land
  • Niederlande: ganzes Land
  • Österreich: ganzes Land
  • Schweiz: ganzes Land
  • Spanien: ganzes Land
  • Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • USA: ganzes Land
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland: ganzes Land

Die Bundesregierung hat eine weltweite Reisewarnung für touristische Reisen ausgesprochen. 

Hygienemaßnahmen

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), http://www.infektionsschutz.de

Wir bitten Sie, folgende Maßnahmen einzuhalten, die Ihrem persönlichen Schutz dienen:

  • Regelmäßiges gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife
  • Einhalten der Husten- und Niesetikette (beim Husten und Niesen Abstand halten, in die Armbeuge husten oder niesen oder ein Taschentuch verwenden, das sofort entsorgt wird)
  • Möglichst das Berühren von Augen, Nase und Mund vermeiden
  • Vermeiden von Händeschütteln
  • Bei Krankheitszeichen bei anderen Menschen möglichst vorsorglich einen 2 Metern Abstand halten
  • Nutzung der Händedesinfektionsmittel

Infektionsschutz­maßnahmen und Strategie

 

Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die massiven Anstrengungen auf allen Ebenen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) verfolgen weiterhin das Ziel, die Infektionen in Deutschland so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern.

Sie sollten durch gesamtgesellschaftliche Anstrengungen wie die Reduzierung von sozialen Kontakten mit dem Ziel der Vermeidung von Infektionen im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich sowie eine Reduzierung der Reisetätigkeit ergänzt werden. Dadurch soll die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so gering wie möglich gehalten und Zeit gewonnen werden, um weitere Vorbereitungen zu treffen, wie Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Gruppen, Behandlungskapazitäten in Kliniken zu erhöhen, Belastungsspitzen im Gesundheitssystem zu vermeiden und die Entwicklung antiviraler Medikamente und von Impfstoffen zu ermöglichen.

Weitere aktuelle Informationen finden Sie hier:

Übertragungsweg und Inkubationszeit:

Der Übertragungsweg ist ähnlich dem eines Grippe-Virus. Das Virus wird vor allem durch Tröpfcheninfektion und direkten Kontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Dies kann über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.

Die Inkubationszeit beträgt nach derzeitigen Erkenntnissen bis zu 14 Tage.

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen die Hust- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome haben, zu Hause bleiben.

Personen, die erkrankt sind, sollten darauf achten, dass sie zum Schutz ihrer Mitmenschen die ungehinderte Freisetzung von Tröpfchen möglichst unterbinden. Dies geschieht z.B. durch Umsetzung der bekannten Hustenregeln oder durch eine physische z.B. textile Barriere (z.B. eines Mund-Nasen-Schutzes). Dabei ist unbedingt zu beachten, dass die anderen oben genannten Maßnahmen nicht vernachlässigt werden.

Symptome und Beschwerden

Gewöhnliche Coronaviren verursachen meistens milde Erkältungszeichen mit Husten und Schnupfen. Bestimmte Coronaviren können aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen und zu Lungenentzündungen (starkes Krankheitsgefühl, Fieber, Schwierigkeiten beim Atmen) führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Das neue Coronavirus scheint bei einem Teil der Erkrankten mit einem schwereren Verlauf einherzugehen. Todesfälle traten allerdings bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder bereits zuvor an schweren Grunderkrankungen litten.

Senioren zählen auch bei der saisonalen Influenza zu den so genannten Risikogruppen, bei denen in verstärktem Maße Komplikationen wie schwere Lungenentzündungen auftreten. Der enge Kontakt von Bewohnern und Betreuern in Gemeinschaftseinrichtungen wie Alten- und Altenpflegeheimen begünstigen zudem die Ausbreitung von Tröpfcheninfektionen wie der Influenza.

Wie groß ist die Ansteckungsgefahr?

Eine genaue Aussage kann hier noch nicht getroffen werden, da die Datenlage noch unzureichend ist. 

Was tun bei einer befürchteten Infektion?

In diesen Fällen sollten Sie Erkältungssymptome auf das Coronavirus untersuchen lassen:

  • wenn Sie in den letzten zwei Wochen Kontakt hatten zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt wurde
  • wenn Vorerkrankungen bestehen oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.)
  • wenn Sie bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommen, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)

Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter 2 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Wenden Sie sich TELEFONISCH an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die bundesweit einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117. 

 

 

 

Gibt es eine Impfung?

Bisher existiert keine sichere Schutzimpfung. 

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Eine spezifische, gegen das Coronavirus gerichtete Therapie liegt nicht vor. Die Symptome werden behandelt. Entsprechend der Schwere des Krankheitsbilds kommen unterstützende Maßnahmen wie z.B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Alternativ-/Begleitinfektionen sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen in Betracht.