Zum Inhalt springen

Cookies

Diese Webseite verwendet Cookies für Funktions-, Werbe- und Statistikzwecke. Cookies für grundlegende Seitenfunktionen, anonymisierte Statistiken und für Medien sind standardmäßig aktiviert. Bitte akzeptieren Sie dies durch Klick auf "Einverstanden"; alternativ können Sie die Einstellungen unter "Ändern" konfigurieren.

Ausblenden

Notwendige Cookies

Benötigt für Formulare (Session-Cookies) und verbesserte Navigation.

Statistik-/Targeting-Cookies

inaktiv erlaubt
Wir verwenden Google Analytics für die Erhebung von anonymisierten Besucherstatistiken und für die Verbesserung unserer Inhalte. Außerdem verwenden wir die Analysedaten für zielgerichtete Werbung entsprechend Ihren Interessen bzw. bisher besuchten Inhalten unserer Website.

Medien-Cookies

inaktiv erlaubt
Erforderlich für Issuu-Artikel, Google Maps und YouTube-Videos.

avendi ist flügge geworden

 –  Aktuelles, Mannheim

„Wenn Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, verleih ihnen Flügel.“

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

Kinder – wenn sie geboren werden, benötigen sie unsere komplette Aufmerksamkeit, Zuwendung und Unterstützung. Wir sehen zu, wie sie wachsen und sich entwickeln. Die ersten Schritte, die ersten Worte, die ersten Erfahrungen – wir sehen zu, stehen hinter ihnen und geben ihnen Halt. Je größer sie werden, desto mehr lassen wir sie sich entwickeln, desto mehr Freiheit bekommen sie, auch mal Fehler zu machen, diese einzugestehen und dafür geradezustehen. Und daraus zu lernen. Irgendwann sind sie flügge, gehen ihre eigenen Wege, vertreten ihre eigene Meinung. Und wir bleiben als Fels in der Brandung, als Ratgeber und Unterstützer mit dem guten Gefühl, den Weg geebnet zu haben.

Dieses Bild lässt sich auf viele Lebensbereiche anwenden. Auch Unternehmen durchlaufen diese Phasen: In der Gründungsphase haben Geschäftsführer alle Hände voll zu tun, Wege zu bereiten und die Geschäfte in die richtige Richtung zu lenken. Dabei gilt es, Mitstreiter zu finden, die diesen Weg mitgehen und mitgestal-ten. Sie sind Vorreiter, Lenker, durchaus auch mal Feldherr. Als die avendi 2000 aus der Taufe gehoben wurde, waren die Anfänge nicht immer leicht. 20 Jahre später hat sich das Unternehmen zu einem Leuchtturm in der Pflegebranche entwickelt – avendi ist flügge geworden, gehalten von starken Wurzeln.

Das runde Jubiläum im kommenden Jahr ist eine gute Gelegenheit, stolz zurückzuschauen. „Es war eine tolle Zeit“, bilanziert Patrick Weiss und denkt zurück an die Anfänge im LANZGARTEN, als es sogar mal auf der Kippe stand, ob das Unternehmen in der Pflegebranche wirklich Fuß fasst. Die damaligen Planungen hatten vorgesehen, den LANZGARTEN im Jahr 2001 zu eröffnen. Doch das Naturdenkmal einer Blutbuche hielt die Bauarbeiten zwei Jahre auf und alle in Atem. „Diese Zeit hat das gesamte Unternehmen und alle Beteiligten viel Kraft gekostet, die Familien Scheidel und Heffner und auch ich selbst sind Risiken eingegangen, weil wir an dieses Projekt geglaubt haben“, erinnert sich Patrick Weiss. Der Glaube gab ihnen Recht – und der avendi den Schubs in Richtung Erfolgskurs.

Für den Geschäftsführer ändert sich im Jubiläumsjahr Grundlegendes. Nach reiflicher Überlegung hat er sich entschieden, das Unternehmen zum 31. Januar zu verlassen. „Ich habe mir lange Gedanken gemacht, wie ich den Rest meines Berufslebens bis zum gar nicht mehr so weit entfernten Ende gestalten will. Nach fast 20 Jahren fällt es mir schwer, mich von avendi und D&S zu verabschieden, aber ich möchte in den nächsten Jahren noch andere Aufgaben meistern, neue Dinge kennen lernen.“ Für avendi ist das ein Einschnitt – „aber es geht weiter“, betonen Patrick Weiss und Achim Ihrig. Dieser wird sich jetzt verstärkt in die operative Geschäftsführung einbringen und bekräftigt: „Nichts wird auf Links gedreht.“ Vielmehr gibt es lediglich eine Verlagerung der Verantwortung. „Alle Firmen der D&S-Unternehmensgruppe sind so aufgestellt, dass eine solche Entscheidung keine großen Veränderungen im Alltagsgeschäft mit sich bringt.“ Nur so könne die Kontinuität und die Stabilität des großen Ganzen gewährleistet werden. „Für mich persönlich und uns als Fami-lienunternehmen ist besonders wichtig, dass unsere P?egetochter bleibt, wie sie ist: ein tolles, dynamisches Unternehmen – mit viel Herz und ?achen Hierarchien“, so Achim Ihrig. Der Immobilienökonom und Dipl. Betriebswirt bedauert natürlich die Entscheidung seines langjährigen Mitgeschäftsführers. „Wir sind ein gutes Team gewesen.“

Inzwischen hat sich Achim Ihrig schon mit vielen Heimleitern getroffen. „Ich war ja ohnehin immer nah dran und über alle Vorgänge informiert. Und jetzt freue ich mich darauf, auch im Operativen aktiver zu werden und die Geschicke der avendi hautnah mitgestalten zu können.“ Für die Mitarbeiter werde sich nicht viel ändern. „Wir haben im Unternehmen klare Strukturen, klare Zuständigkeiten und klare Verantwortlichkeiten. Das a-Team ist bestens aufgestellt.“

Das sieht Patrick Weiss genauso. „20 Jahre sind eine lange Zeit, viele Menschen sind gekommen und auch einige leider gegangen. Die avendi ist mittlerweile ein großes Unternehmen mit fast 1600 Mitarbeitern. Die werteorientierte Unternehmensentwicklung, die in den zurückliegenden Jahren eingeführt wurde und sich inzwischen bestens etabliert hat, trägt dazu bei, das Fundament stabil zu halten. Ich freue mich darauf, weiterhin zu sehen, wie avendi Pflege mit Herz und Verstand umsetzt, wie sich das a-Team weiter entwickelt.“