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 –  Aktuelles

Runden für Pflegedienst- und Heimleiter sind bei den Teilnehmern stets willkommene Veranstaltungen für den gemeinsamen Austausch. Dabei können Themen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Und das hat schon viele positive Ergebnisse zutage gebracht – Partizipation von ihrer besten Seite.

Wie können Einrichtungen verglichen werden? Das war eine Frage, die den Heim- und Pflegedienstleitern bei den jüngsten Leitungsrunden gestellt wurde. In kleinen Gruppen hatten sie die Aufgabe, das Thema von allen Seiten zu beleuchten, um Best-Practice-Beispiele zu ermitteln und weitergeben zu können. Manch Überraschendes kam zutage. Beispielsweise die Ängste und Befürchtungen, die mit einem reinen Benchmark, einem Betriebsvergleich anhand festgelegter und zu messender Kennzahlen, verbunden sind. Ein Instrument der Vergleichbarkeit zu finden, neue Lösungsansätze als Best-Practice-Beispiele zu finden und anderen zur Verfügung zu stellen – das war die Intention der Zentralverwaltung. Was in der einen Einrichtung gut läuft, wofür eine Abteilung perfekte Abläufe gefunden hat, sollte auch anderen zur Verfügung stehen – das Rad muss ja nicht täglich neu erfunden werden.

In den Gesprächen mit den Leitungskräften zeigte sich jedoch, dass viele fürchteten, solche Vergleichsinstrumente könnten auch negative Folgen haben: eine weitere Prüfinstanz, ein Ranking unter den Einrichtungen, das zu Konkurrenzdenken führt, nicht zuletzt Ängste bei den Mitarbeitern. Und: Viele kamen zu dem Ergebnis, dass gerade die Faktoren, die nicht mit Zahlen und harten Fakten belegbar sind, außen vor bleiben würden: Fragen beispielsweise nach der Zufriedenheit der Mitarbeiter oder der Bewohner, ganz individuelle Eigenheiten der Einrichtungen oder das Image innerhalb des Umfelds. Die Ergebnisse in beiden Runden waren eindeutig: Best-Practice-Beispiele sind sinnvoll und wünschenswert, die Individualität der Häuser muss jedoch berücksichtigt werden. Und bei all dem sollte es kein Ranking geben, das jene, die in solchen Vergleichen schlecht abschneiden, an den Pranger stellt.

Die Zentralverwaltung nimmt die Einwände ernst. Um Best-Practice-Beispiele zu finden und herauszustellen, werden künftig Augen und Ohren offengehalten. Eine enge Zusammenarbeit aller ist dabei wichtig, da sind sich alle einig. Denn: Nur gemeinsam lassen sich Abläufe optimieren und schwierige Situationen meistern.