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Relocation: Deutschland – viel Bürokratie, aber herzliche Menschen und leckeres Brot

 –  Service-Wohnen & Pflege LanzCarré, Mannheim

Denkt man an Indien, kommen einem unwillkürlich bunte Bilder von tanzenden Bollywood-Filmstars, Erinnerungen an Märchen aus Tausendundeiner Nacht oder prächtige Bauten wie das Taj Mahal in den Sinn. wer schon einmal da war, weiß, dass Indien damit meist wenig zu tun hat. oft ist es laut und voll. Viele reisende erleben so zunächst einen wahren Kulturschock. Andersrum ist es aber genauso...

Die beiden Inder Sneha Mary Abraham und Christhudasan Marsilian sind zwei weitere Mitarbeiter, die über die Agentur „Europe Care“ und das Relocation-Programm zu avendi gekommen sind. Seit etwas mehr als zwei Jahren sind sie in Europa. Seit September verstärken sie das a-Team im Mannheimer LanzCarré. Davor haben sie ein Studium in Mailand absolviert, um ihre berufliche Qualifikation zu erweitern. Beide haben die Weiterbildung in Italien mit dem Abschluss „Master of Medical Biotechnology“ abgeschlossen und freuen sich, nun als Pflegehelfer in Mannheim im Einsatz zu sein. Sie hoffen aber auch, dass ihre Ausbildung schon bald anerkannt wird und sie dann als Fachkräfte arbeiten dürfen.

Dass Sneha und Christudasan das nötige Können mitbringen, zeigen die Lebensläufe der beiden 29-Jährigen. Bei den Behördengängen, die derzeit immer wieder anstehen, hilft ihnen Petra Cassata vom Wohnbereich Reißinsel im LanzCarré. „Ohne Hilfe ist das eigentlich für die beiden unmöglich zu schaffen“, erzählt sie. Und weil man das im Lanz- Carré weiß, ist es für das Team dort selbstverständlich, dass Sneha und Christudasan zu wichtigen Terminen begleitet werden. Mal geht es ums Visum, mal um die Aufenthaltsgenehmigung, dann wieder um die Anerkennung. „In ihrem Beruf hier arbeiten zu dürfen, ist für die beiden im Moment das Wichtigste“, sagt Petra Cassata. Denn die beiden möchten mit dem verdienten Geld ihre Familien zu Hause unterstützen. „Ein guter Start ist ihnen bei uns gelungen.“ Und beide bestätigen das. „Es fühlte sich gleich wie Familie an“, erzählt Christudasan. Schon als Heimleiterin Anne Neiß ihn am Bahnhof begrüßt habe. Und auch im Team habe er schon viele „Brüder“ und „Schwestern“ gefunden. Die Arbeit mache ihm Spaß. So ist es auch bei Sneha, wobei die sich fast etwas darüber wundert: „Es ist meine erste Erfahrung mit älteren Menschen zu arbeiten“, erzählt sie. „Es gefällt mir sehr, sehr gut. Ich lerne mich selbst neu kennen und bin überrascht, dass mir die Arbeit mit Senioren auf Anhieb so gut gefällt.“

Beste Voraussetzungen also. An ihrem Deutsch arbeiten die beiden Neuzugänge fleißig weiter. Sie hatten schon in Rom einen fünfmonatigen Deutschkurs gemacht und nehmen jetzt im Lanzgarten an einem extra für avendi-Mitarbeiter organisierten Kurs teil. Außerdem nimmt sich Sneha und Christudasan neben Petra Cassata auch Wohnbereichsleiter Daniel Cervellino weiter als Mentor an. Auch er hat die beiden von Beginn an unter seine Fittiche genommen, wobei zunächst viel Organisatorisches anstand. Gerne würde er ihnen in der nächsten Zeit gemeinsam mit anderen Kollegen nun auch noch mehr von Mannheim und der Umgebung zeigen. Ideen für Ausflüge gibt es genug. „Das ist in den ersten Wochen etwas zu kurz gekommen. Das ist aber auch kein Wunder“, sagt Petra Cassata. Die Einarbeitung und überhaupt die Gewöhnung an die fremde Umgebung und Kultur kosteten Zeit und Kraft. Ein paar typisch deutsche Dinge hat Christudasan dennoch bereits zu schätzen gelernt: belegtes Brot mit Salat und Schinken – und deutsches Bier schmeckt ihm auch.