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Man muss auch mal Spielverderber sein

Seit 13 Jahren ist Sarah Ertl schon bei avendi und kennt sich in den Verwaltungsaufgaben bestens aus. Ihr Markenzeichen: Gut gelaunt meistert sie auch stressige Tage.

Das Telefon klingelt, im Türrahmen steht ein Herr mit Rollator und fragt nach Taschengeld, auf dem Bildschirm blinkt der Posteingang, aus dem Büro nebenan klingt die Stimme des Heimleiters, der auf der Suche nach einer Akte ist – normaler Alltag im Leben von Sarah Ertl. Die 34-Jährige ist in der Verwaltung des LanzCarré eine der ersten Ansprechpartnerinnen für Bewohner, Kollegen, Angehörige, Lieferanten, Besucher. Ohne sie würde der Betrieb hier kaum so rund laufen. Als Kauffrau im Gesundheitswesen kennt sie die Verwaltungsaufgaben aus den Effeff: „Hier laufen alle Fäden zusammen. Wir sind erste Ansprechpartner für Interessenten und Bewohner – und am Ende auch die ,Spielverderber‘, die die Rechnungen stellen“, schmunzelt Sarah Ertl und zählt auf: „Wir sind Allrounder in allen Bereichen: Kassenbuchführung, Kreditorenrechnung, Call-Center, Zuhörer, Geheimnishüter, ,Super-Tippse‘ und vieles mehr.“

All das meistert sie stets mit einem Lächeln. „Der Job macht mir riesigen Spaß. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Aber es bleibt immer Zeit für ein Gespräch mit den Kollegen und den Bewohnern.“ Sie schätzt an ihrer Arbeit, dass sie sich ihre Arbeit ziemlich frei einteilen kann, dass sie sich auf ihre Kolleginnen immer verlassen kann und dass es kein stupider Schreibtisch-Job ist. „Mein Alltag ist total abwechslungsreich. Man weiß nie, was der nächste Tag bringt. Auch mein Chef und meine Kolleginnen tragen viel dazu bei, dass ich mich im LanzCarré so wohl fühle.“ Dass es läuft, weiß Heimleiter Ralf Riegler: „Bei Frau Ertl weiß ich meine Verwaltung in guten Händen!“ Von ihrem umfassenden Know-how profitieren Kollegen: Ihr Wissen bringt sie gerne im Fachgremium Verwaltung ein. Und dank Ausbilderschein kann sie dem Nachwuchs viel beibringen.

Gibt es Aufgaben, die gar keinen Spaß machen? Sarah Ertl denkt lange nach. „Es gibt nicht viel, was mir nicht gefällt, außer die steigenden gesetzlichen Anforderungen und Vorgaben, wie zum Beispiel die neue Datenschutzgrundverordnung, die uns gerade in der Verwaltung deutlich mehr Arbeitet bereitet.“ 2005 – avendi steckte noch in den Kinderschuhen – startete sie nach der Schule mit der Ausbildung in der Einrichtung AM LANZGARTEN. „Eigentlich hatte ich ja schon einen Ausbildungsplatz bei einem Inkasso-Unternehmen zugesagt. Bei einem Praktikum habe ich aber gemerkt, dass ich mich dort gar nicht wohlfühle und habe mich kurzerhand anderweitig beworben. Und ich hatte Riesen-Glück, dass ich meine Ausbildung bei avendi starten durfte.“ Im Sommer 2006 wechselte sie nach Ketsch, wo sie die Eröffnung der PARKSTRASSE begleitete. Sechs Jahre lang war sie das Gesicht der Ketscher Verwaltung, bevor sie sich einer anderen Aufgabe widmete: Sohn Elias, der 2012 geboren wurde. Nach einem Jahr kehrte sie zurück an den Schreibtisch, diesmal im LanzCarré. „Da wir im Lindenhof wohnen, bot sich das an.“ Seit dem wuppt sie beides: die Verwaltung und die Familie. Zeit für Hobbies bleibt da kaum. Trotzdem gibt es Freiräume. „Letztes Jahr habe ich einen Arabisch-Kurs gemacht – ich liebe Sprachen“, erzählt sie. Und Anfang des Jahres gab es gute Vorsätze für mehr Sport und die Mitgliedschaft im Fitness-Studio. Sarah Ertl lacht: „Tja, was soll ich sagen? Ich war bereits zwei Mal dort…“

Ihre gute Laune lässt sich Sarah Ertl kaum nehmen. Auch an stressigen Tagen findet sie die Kraft zu lächeln. Ihr Patentrezept: „Das hört sich vielleicht komisch an, aber an den wenigen richtig schlechten Tagen hilft es, wenn man sich vor Augen hält, dass der Feierabend gar nicht so weit entfernt ist und die Welt morgen bestimmt wieder anders aussieht. Und wenn man ehrlich ist, kommt man mit schlechter Laune auch nicht viel weiter. Also bleibe ich lieber gleich bei der guten Laune!“ Und wenn doch mal alles zuviel wird, ist ja immer noch der Gedanke an den nächsten Urlaub. Reisen gehört zu ihren größten Leidenschaften. Wenn Sarah Ertl das Fernweh plagt, zieht es sie an Orte, die sie vorher noch nicht besucht hat. „Mich faszinieren fremde Länder und neue Städte.“ Die Planungen für 2019 laufen schon auf Hochtouren. „Da mein Sohn dieses Jahr in die Schule gekommen ist, müssen wir uns nun an die Ferienzeiten halten. Zur Debatte stehen Japan und Kalifornien.“