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Hilfe im Umgang mit pflegebedürftigen Angehörigen

Was möchten Sie wissen?

Wie gehe ich mit Demenz um?

Diagnose Demenz. Da entsteht Verunsicherung – beim Erkrankten und den Menschen in seinem direkten Umfeld. Was bedeutet das? Was ist zu beachten? Schaffen wir das? Fragen über Fragen stehen im Raum.

Gesunde bewerten Situationen auf Grundlage ihrer Erfahrungen. Menschen mit Demenz versuchen, sich die Gegenwart mit Erinnerungen aus der Vergangenheit zu erklären, aber sie haben Schwierigkeiten, ihre Erfahrungen abzurufen. So müssen auch bekannte Situationen immer wieder neu erlebt und bewertet werden und können neue Reaktionen auslösen.

Angehörigen tut es gut, sich mit jemandem auszutauschen, der Erfahrung mit demenziell veränderten Menschen hat. Sprechen Sie unsere Fachkräfte von avendi mobil oder in unseren Einrichtungen an. Sie können Ihnen genau erläutern, was auf sie zukommt und was wichtig ist. Außerdem können sie Ihnen aufzeigen, wobei Ihnen geholfen werden kann. Denn wichtig ist, dass Sie bei allem Engagement auch sich selbst nicht vergessen.

Hier einige Tipps für den Umgang mit demenziell veränderten Menschen: 

- Halt und Sicherheit sind wichtig. Vermeiden Sie abrupte Veränderungen. Aber passen Sie nach und nach die Abläufe so an, dass es einen festen Tagesablauf und feste Gewohnheiten gibt. 

- Sprechen Sie in einfachen, kurzen Sätzen. Und geben Sie nicht zu viele Informationen auf einmal.

- Stellen Sie Fragen, die mit „Ja” oder „Nein” zu beantworten sind.

- Lenken Sie Gesprächsinhalte auf erlebte positive Emotionen, nicht zu sehr auf Fakten.

- Haben Sie Geduld. Lassen Sie Ihren Angehörigen zum Beispiel aussprechen, auch wenn es einfacher erscheint, seine Sätze zu vollenden. Antworten Sie auf wiederholte Fragen, als stelle er sie zum ersten Mal. Das verhindert weitere Verunsicherung. 

- Aktivierende Pflege verhindert, dass sich der Erkrankte ganz zurückzieht. Um herauszufinden, in was man ihn gut einbeziehen kann, ohne zu überfordern, braucht es etwas Fingerspitzengefühl. 

- Jemanden zu pflegen – mit oder ohne Demenz – kostet Kraft. Nehmen Sie Angebote wie Informationsveranstaltungen für pflegende Angehörige wahr. Und verschaffen Sie sich von Beginn an Hilfe und Auszeiten. 

Weitere Informationen rund um das Thema Demenz bietet das Bundesministerium für Gesundheit auf seiner Homepage unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/pflege

Was ist aktivierende Pflege?

Ermutigen Sie Pflegebedürftige immer dazu, die Dinge, die sie noch selbst erledigen können, auch selbst zu tun. Nehmen Sie ihnen nicht alles aus der Hand, auch wenn das Geduld und mehr Zeit erfordert. Es wird sich auszahlen. Denn nehmen Sie ihnen mehr Handgriffe ab als es der Hilfe- und Pflegeaufwand derzeit verlangt, werden die noch erhaltenen Fähigkeiten schneller nachlassen. „Aktivierende Pflege" zu leisten heißt, den Pflegebedürftigen zu motivieren und anzuleiten, Dinge selbst zu tun, oder ihn bei bestimmen Handgriffen zu unterstützen. Das kann beim Kochen und Essen, beim Waschen und Anziehen oder bei Tätigkeiten im Haushalt sein. Dabei ist aber darauf zu achten, ihn nicht zu überfordern.