So antwortet: Ja, ich will!
Neckarhaus - Frau Tilger, eine Mitarbeiterin unserer Cafeteria, und ihr Torsten sollten sich nach 7 Jahren das Ja-Wort geben – und so geschah es an einem sonnigen Samstag im wunderschönen Ladenburg. Unsere Bewohner standen schon lange vor der vereinbarten Zeit fertig und abholbereit im Foyer des Neckarhauses und konnten es kaum erwarten, von unserer Hauswirtschaftsleitung, Frau Thines, an den Ort des Geschehens gefahren zu werden. Bei über 35° nahmen die Damen alle Kräfte zusammen und fuhren mit dem avendi-Bus zur Sankt-Gallus-Kirche. Dort angekommen, wurden sie bereits freudig erwartet. Damit man sich nicht lange in der glühenden Sonne aufhalten musste, gingen wir über den Seiteneingang in die Kirche hinein, die sich zur Freude aller Gäste als sehr kühl erwies. Gleich in der vierten Reihe nahmen wir Platz und warteten gespannt auf die Braut. Der Bräutigam war bereits in der Kirche, verteilte Liederbücher und Taschentücher, auf denen zur Erheiterung aller ein Brautpaar in Form von Strichmännchen abgebildet war. Plötzlich wurde es ganz still, die Türe ging auf, der Hochzeitsmarsch erklang und durch einen hellen Lichtstrahl wurde die Kirche erleuchtet oder war es die glückliche Braut, die lächelte und am Arm ihres Vaters zum Altar schritt? Dort angekommen, übergab der Vater seine Tochter dem zukünftigen Ehemann mit einem strahlenden Gesicht und umarmte ihn herzlich. Der Pfarrer begann mit der Zeremonie, er sprach über die Liebe, die Ehe und die gemeinsame Zukunft. Ein kleines Mädchen, gekleidet wie eine Prinzessin, brachte ein weißes Samtkissen in Form eines Herzens mit den Eheringen zum Pfarrer. Zur unserer Erheiterung sagte er: "Wer hat diese Ringe so fest angebunden?“ Die Braut erwiderte lachend: „Das war ich“. Nachdem die Ringe befreit waren und das Brautpaar sich das Trauversprechen gegeben hatte, wurde die Ringe getauscht. Die Gäste applaudierten und hier und dort wurde eine kleine Träne sichtbar.
Als Frau und Herr Tilger gemeinsam die Kirche verließen, wurden sie mit Jubel und Applaus empfangen, weiße Tauben flogen in den Himmel und es regnete lauter kleine Herzchen. Unsere Bewohnerinnen warteten geduldig an der Treppe und beobachteten das Geschehen, bis das glückliche Paar von ihnen beglückwünscht, gedrückt und geküsst werden durfte. Rosenblätter wurden geworfen, denn für die beiden sollte es rote Rosen regnen!
Nach dieser sehr gefühlvollen, ereignisreichen Stunde fuhren unsere Damen zurück ins Neckarhaus, teilweise sehr nachdenklich, aber auch fröhlich und berichteten gleich im Haus über ihre Eindrücke: Eine wunderschöne Braut, ein sonniger Tag, Glück und Tränen der Rührung. Zusammenfassend - für alle ein unvergessliches Erlebnis!
Wir wünschen euch, Tamara und Torsten, alles erdenklich Gute für eure gemeinsame Zukunft und bedanken uns, dass wir diesen Tag mit euch erleben durften!
verfasst von Dagmar Maskos, 20.07.2010






