Nachwuchs in der Waldsiedlung….
Sonstiges - Seit Januar 2010 haben wir auch ein Patenkind. Nataly-aracely Cruz Zavala ist 8 Jahre alt und lebt mit ihren Eltern und ihrer dreijährigen Schwester in El Salvador.
Wie schon im letzten avendi-Kurier erläutert, ist diese Patenschaft auf einen Vorschlag der Geschäftsführung zurückzuführen. In allen avendi-Einrichtungen werden derzeit Projekte gestartet, um mit dem Engagement von Mitarbeiter/-innen und anderen Interessenten in gut ausgewählten Hilfeorganisationen einen Beitrag zur sozialen Unterstützung zu leisten.
Wir haben uns entschieden, eine dauerhafte Patenschaft für ein Mädchen aus den ärmeren Regionen dieser Welt zu übernehmen. Das Land spielte bei unseren ersten Überlegungen keine große Rolle. Nun ist es El Salvodor, das kleinste der zentralamerikanischen Länder. Es ist ungefähr so groß wie das Bundesland Hessen, weist allerdings die höchste Bevölkerungsdichte auf.
Und natürlich gab es häufig die Frage, warum wir unbedingt ein Mädchen haben wollten und keinen Jungen. Doch gerade in den ärmeren Ländern dieser Welt sind es im besonderen Maße die Mädchen, die benachteiligt werden. Ein Schulbesuch ist nur dann möglich, wenn die Familien das Schulgeld bezahlen können oder die Mädchen nicht als Arbeitskräfte benötigt werden. Mit unserer Patenschaft wollen wir das soziale Umfeld von Nataly-aracely und ihrer Familie stärken, um z. B. einen Schulbesuch zu sichern, damit sie die Möglichkeit hat, einen anderen Lebensweg einzuschlagen, als es ihr bisher möglich war.
Unsere Patenschaft läuft über „Plan-International Deutschland e.V." (nähere Informationen unter www.plan-deutschland.de), ein Verein der als seriöse Hilfsorganisation bekannt ist und mehrfach geprüft wurde.
Unseren Monatsbeitrag von 25,00 € wollen wir mit den Mitarbeiter/-innen der „Waldsiedlung“ und allen anderen Interessierten gemeinsam sammeln. Aus diesem Grund stehen in den Dienstzimmern der Pflegekräfte, der Verwaltung und in der Cafeteria „Spardosen“. So hat jeder die Möglichkeit zu spenden, denn jede Spende - und ist sie noch so klein - ist willkommen.
Den ersten Brief haben wir auch schon an Nataly-aracely geschrieben – er ist sozusagen schon auf dem Weg zu ihr. Es war ein bisschen schwierig ihr zu erklären, was ein Altenpflegeheim ist und dass sie nicht nur einen, sondern gleich mehrere Paten hat. Und wie erklärt man die winterliche Jahreszeit und insbesondere den vielen Schnee einem Mädchen, das in der Küstenebene des Pazifik lebt, in der es überwiegend warm und feucht ist? Wir haben es auf jeden Fall versucht und sind natürlich jetzt gespannt auf ihre Antwort. Denn das beinhaltet diese Patenschaft ja auch, „das gegenseitige Lernen“. Nicht nur Nataly-aracely kennt unsere alltäglichen Gepflogenheiten nicht, sondern auch wir wissen wenig über ihr tägliches Leben in El Salvador, das sich ganz bestimmt von unserem unterscheiden wird.
Und so warten wir eben voller Interesse und Neugier auf eine Nachricht aus El Salvador.
verfasst von Angelika Zaizek, 07.03.2010






